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Büssing-Bus zurück in Wolfsburg: Autostadt und WVG wollen ihn auf die Straße bringen

Historisches Automobil kehrt nach Hause Büssing-Bus zurück in Wolfsburg: Autostadt und WVG wollen ihn auf die Straße bringen

Ein Kind der Stadt kehrt heim: Die Autostadt hat den legendären Büssing-Bus, der zwei Jahrzehnte VW-Beschäftigte ins Werke brauchte, nach Wolfsburg geholt. Der restaurierte Oldtimer wird aktuell auf Herz und Nieren geprüft – denn: Der Bus soll 2018 wieder auf Wolfsburgs Straßen unterwegs sein.

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Büssing-Bus: Claudius Colsmann und Roland Clement (v.li.), Autostadt-Geschäftsführung, freuen sich über die Rückkehr des Gefährts.

Quelle: Mario Westphal

Wolfsburg. Stadtgeschichte auf vier Rädern: Die Autostadt holt den legendären VW-Werksbus zurück nach Wolfsburg – und plant gemeinsam mit der WVG, den 62 Jahre alten Oldtimer im nächsten Jahr wieder auf die Straße zu bringen. Der Büssing-Bus transportierte über zwei Jahrzehnte Volkswagen-Mitarbeiter ins Werk.

Ob der Oldtimer in Zukunft ähnlich wie das Käfer- und Golf-Bähnle für Stadtrundfahrten im Einsatz sein wird, steht noch nicht final fest. Aktuell bastelt die Autostadt zusammen mit der WVG an einem entsprechenden Konzept.

Vielen älteren Wolfsburgern dürfte beim Anblick des blauen Oldtimers das Herz aufgehen: Denn der historische Bus transportierte bis 1978 VW-Beschäftigte. Dann verliert sich seine Spur. Anfang der 90er Jahre ist er per Zufalle in Nordrhein-Westfalen wiederentdeckt worden; sogar ein Mann hatte darin gewohnt. Später restaurierte der Privatmann Klaus Rabe den Oldtimer und verkaufte das Gefährt jetzt an die Autostadt.

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Von 1955 bis 1978 war der blaue Büssing-Bus auf Wolfsburgs Straßen unterwegs und transportierte die Mitarbeiter von Volkswagen ins Werk. Dann verschwand der Oldtimer von der Bildfläche. Zuletzt hatte gehörte er einem Privatmann aus Nordrhein-Westfalen – doch die Autostadt holte jetzt den Bus zurück nach Wolfsburg.

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„Wir freuen uns, gerade diesen Büssing als ersten Bus überhaupt in unserer Sammlung zu haben“, erklärt Roland Clement, Vorsitzender der Autostadt-Geschäftsführung. „Für viele Wolfsburger ist der alte Büssing ein Stück automobiler Stadtgeschichte und damit ein Meilenstein, der natürlich in die Autostadt gehört“, so Clement und weiter erklärt er: „Da Oldtimer nicht rasten, sondern rollen sollen, werden wir mit der Wolfsburger Verkehrsgesellschaft genau dies umsetzen: Wir bringen den Büssing im kommenden Jahr wieder auf die Straße und machen mobile Geschichte erlebbar für alle.“

Auch die Pflege und Wartung des Busses werden die Autostadt und die WVG als Partner übernehmen: Der Büssing passt nämlich aufgrund seiner Ausmaße weder in das Depot noch in die Klassiker-Werkstatt der Autostadt.

Von der Redaktion

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