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Stadt Wolfsburg Bürgerinitiative will gerechtes Konzept
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Bürgerinitiative will gerechtes Konzept
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23:55 20.05.2014
Bürgerinitiative gegründet: Mehr als 150 Gäste kamen zur Versammlung nach Reislingen, zehn bilden jetzt den aktiven Kern.
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Auch Bürger aus der Nordstadt, aus Neuhaus, dem Hellwinkel und aus Vorsfelde Süd meldeten sich zu Wort. Protest richtete sich vor allem gegen einen sechsspurigen Ausbau der Dieselstraße, gegen ein VfL-Trainingscamp auf den Erdbeerfeldern bei Reislingen und gegen die Planung von Baugebieten ohne ein stadtweites Verkehrskonzept.

Es gehe nicht nur darum, Krach zu schlagen, betonte Sudholt. „Es geht darum, etwas zu ändern. Ich bitte deshalb darum, dass wir sachlich bleiben.“ Norbert Lem - gleichzeitig Ortsratsmitglied - forderte die Reislinger zum Zusammenhalt auf, versprach aber gleichzeitig, es gehe um eine „gerechte Lösung für alle“. Dann griffen die beiden Einladenden eine Idee von Ortsbürgermeister Hans-Jürgen Friedrichs auf, der unter den Zuhörern saß: Die Nordsteimker Straße solle dreispurig werden und die mittlere Spur könne dann je nach Bedarf in Richtung Werk oder stadtauswärts frei gegeben werden - wie auf dem Messeschnellweg. Jetzt seien die Stadplaner dran, meinte Lem: „Wir sagen, was wir möchten, und die Verwaltung muss Alternativkonzepte vorlegen.“

Eine Gruppe von zehn Aktiven schloss sich am Ende der Versammlung zum harten Kern der Initiative zusammen. Man wolle jetzt das Gespräch mit Oberbürgermeister Klaus Mohrs suchen, so Sudholt.

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