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„Bürgerbüro mitWirkung“ baut auf noch mehr Resonanz

Wolfsburg „Bürgerbüro mitWirkung“ baut auf noch mehr Resonanz

Wolfsburg. Seit 1. Januar 2015 sind Petra Türke und Sebastian Thom Ansprechpartner für Bürger im Rahmen des Mitwirkungskonzepts. Sie sitzen dienstags und donnerstags im „Bürgerbüro mitWirkung“ im Rathaus A.

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Mehr Transparenz: Dennis Weilmann (l.), Petra Türke und Oberbürgermeister Klaus Mohrs wollen Bürger weiterhin mitreden lassen.

Quelle: Boris Baschin

Eine erste Bilanz zogen sie jetzt mit Oberbürgermeister Klaus Mohrs und Dennis Weilmann, Chef der Stadt-Kommunikation. Rund 30 Mitwirkungsverfahren zu städtischen Vorhaben hat das „Bürgerbüro mitWirkung“ bisher begleitet, 150 weitere Anregungen und Beschwerden sind seit Januar 2016 eingegangen. „Wir versuchen, für jeden ein offenes Ohr zu haben und nehmen die Bürger ernst“, betont Petra Türke.

„Wir fangen erst an, das Konzept zu leben“, sagt Mohrs, der hofft, dass Verwaltungsarbeit so transparenter und verlässlicher wird. Das funktioniere „schon sehr gut“. Mohrs sagt aber auch: „Mitwirkung heißt aber nicht, dem einzelnen Bürger immer Recht zu geben. Mir ist klar, ich kann nicht jeden überzeugen. Aber es wäre schon viel erreicht, wenn uns nicht mehr Willkür oder böse Absicht unterstellt wird.“

Warum fachliche Entscheidungen manchmal anders ausfallen als erhofft und warum Verfahren oft länger dauern als erwünscht, auch das versuchen Türke und Thom den Wolfsburgern zu erklären. „Das ist eine Herausforderung“, so Türke. Mohrs würde sich noch mehr Anregungen von den Bürgern selbst wünschen, nicht nur Reaktionen auf Planungen der Verwaltung. Dennis Weilmann betont: „Wir wollen auch wissen, wie die Verfahren wahrgenommen werden und was wir noch verändern oder verbessern können.“ Noch bis zum 29. Juni läuft dazu eine Befragung unter www.wolfsburg.de/befragungmitwirkung.

amü

Das Wagnis Demokratie

ein Kommentar von Andrea Müller-Kudelka

Oberbürgermeister Klaus Mohrs hat seit seinem Amtsantritt durch Veranstaltungen wie „Mit Mohrs reden“ oder die Einrichtung des „Bürgerbüros mitWirkung“ versucht, der Politikverdrossenheit entgegen zu wirken, indem er die Menschen mit einbezieht.

Er musste schon viel Schelte einstecken: Gibt es zu einem frühen Stadium Informationen über Projekte, schimpfen viele, dass die Sache nicht überdacht worden sei. Gibt es ein klares Konzept, heißt es, die Bürger seien ja dabei noch gar nicht beteiligt worden.

Trotzdem soll es weitergehen mit dem Konzept der Bürgermitwirkung. Damit beweist die gesamte Verwaltung echte Nehmerqualitäten im Interesse von mehr Demokratie. Auch wenn trotzdem nicht alle mit allen Ergebnissen einverstanden sein werden.

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