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Bürger wollen mitreden: Initiative Kreuzheide

Wolfsburg Bürger wollen mitreden: Initiative Kreuzheide

Mehr als 60 Interessierte kamen am Dienstag zur Gründungsversammlung der „Bürgerinitiative Kreuzheide“. Wie schon vergangene Woche in Wendschott (WAZ berichtete) taten sich Anwohner zusammen, um bei der Planung neuer Wohnsiedlungen stärker mitzuwirken.

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Gründungsversammlung: Mehr als 60 Interessierte kamen in den Kreuzheider Krug, wo Jens Melsa (r.) unter anderem das Statut der Bürgerinitiative erläuterte.

Quelle: Tim Schulze

Initiator in der Nordstadt ist Jens Melsa; Anlass für die Gründung ist die ursprüngliche Planung für den Bau von Flüchtlingswohnungen an der Hubertusstraße. Jean-Claude Fohrmann (Hasenwinkel) fasste zusammen, was viele auf die Palme brachte: „Da wurden wir nur noch vor vollendete Tatsachen gestellt.“ Der Eilentscheid im Rat wurde dann angesichts sinkender Flüchtlingszahlen doch abgeblasen. Die Angelegenheit habe sich trotzdem noch nicht erledigt, betonte Melsa. „Die Planungen werden im Rahmen eines Bauleitplanverfahrens weitergeführt“, erläuterte er. Und dabei wollen die Nordstädter mitreden. „Ich werde bei der Ortsratssitzung am 6. April nachfragen“, so Melsa. Dann wird das nächste Treffen geplant und auch zu den Wendschottern halten die Nordstädter Kontakt. Alle, die sich dem Netzwerk anschließen wollen, können sich per Email unter bi.kreuzheide@gmx.de melden.

Bisher gestecktes Ziel: Sozialwohnungen in kleineren Einheiten auf das gesamte Stadtgebiet verteilen. Dafür müsse zum Beispiel ein alter Ratsbeschluss, nach dem nur in Neubaugebieten ab 100 Wohnungen 25 Prozent Sozialwohnungen zwingend einzurichten sind, gekippt werden. Gewalt und Hetze lehnt die parteipolitisch unabhängige Initiative übrigens ausdrücklich ab - so steht es im Statut.

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