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Brutaler Missbrauch im Gefängnis

Wolfsburg Brutaler Missbrauch im Gefängnis

Ein Wolfsburger (19) muss sich demnächst vor Gericht für den brutalen Missbrauch eines 17-Jährigen im Untersuchungsgefängnis Braunschweig verantworten. Die Staatsanwaltschaft hat gegen ihn und sechs weitere Verdächtige Anklage erhoben. Die abscheulichen Taten hatten bundesweit für Entsetzen gesorgt.

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Den Männern wird vorgeworfen, ihr Opfer zwischen Ende Mai und Ende Juli 2013 auf der Jugendstation der Justizvollzugsanstalt Braunschweig in drei Fällen misshandelt zu haben. Neben gemeinschaftlichen Schlägen werden den Angeklagten auch sexuelle Misshandlungen vorgeworfen - sie sollen ihr Opfer mit widerlichsten Methoden gequält, gedemütigt, mit einem Besenstil vergewaltigt und zu weiteren brutalen Sexpraktiken gezwungen haben.

Der Wolfsburger war laut Staatsanwaltschaft an zwei der drei Taten beteiligt. In seinen Vernehmungen bestritt er die Vorwürfe. Der 19-Jährige sitzt inzwischen unter anderem nach einer Verurteilung wegen einer brutalen Körperverletzung im Gefängnis; er hatte nach einem Diskobesuch im Februar 2013 einen 22-Jährigen zusammengeschlagen und -getreten.

Insgesamt wurde der Wolfsburger bereits zu drei Jahren Haft verurteilt, wegen der Misshandlung im Gefängnis droht ihm nunmehr eine weitere lange Haftstrafe.

„Da es sich um Verbrechensvorwürfe handelt, die für einen Erwachsenen mit einer Mindeststrafe von fünf Jahren Freiheitsstrafe geahndet werden, haben die Angeschuldigten mit einer erheblichen Jugendstrafe zu rechnen“, erklärte Birgit Seel, Sprecherin der Staatsanwaltschaft.

seb

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