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Brutale Gewalt gegen Polizisten: Zahl der Fälle in Wolfsburg steigt

Wolfsburg Brutale Gewalt gegen Polizisten: Zahl der Fälle in Wolfsburg steigt

Ein betrunkener Mann geht mit einer zerbrochenen Glasflasche auf Polizisten los - der brutale Angriff auf zwei Wolfsburger Beamte in dieser Woche (WAZ berichtete) ist leider kein Einzelfall: Immer häufiger werden Polizisten in Wolfsburg zur Zielscheibe von Gewalt.

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Festnahme eines Mannes in Wolfsburg: Immer öfter werden Polizisten in Wolfsburg Opfer von Gewalt.

Zwischen Januar und Juli verzeichnete die Wolfsburger Polizei bei Einsätzen schon 37 Fälle von „Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte“. Zum Vergleich: Im selben Zeitraum waren es 2012 noch 31 Taten gewesen - das entspricht einer Zunahme um rund 22,6 Prozent. Eine erschreckende Entwicklung, die es in der Region so nur in der VW-Stadt gibt: „Wolfsburg liegt entgegen dem Trend der Polizeidirektion. Insgesamt hatten wir zwischen Januar und Juli 161 Widerstandshandlungen - das ist ein Rückgang um 17 Fälle“, sagt Rainer Raschke, Sprecher der Polizeidirektion Braunschweig.

Doch nicht nur Opfer und Täter wehren sich teils heftig. Immer wieder werden Polizisten in Wolfsburg auch außerhalb von Einsätzen zu Opfern. In den ersten sieben Monaten lag die Zahl bei 110 (hierin sind auch die Widerstandshandlungen enthalten) - das entspricht nahezu den Zahlen von 2012. Auch hier liegt Wolfsburg vorne: In der gesamten Polizeidirektion gingen die Straftaten an Polizisten um zehn Prozent zurück. Polizeisprecher Raschke: „Es handelt sich zumeist um Bedrohung und Nötigung - bis hin zur schweren Körperverletzung.“

Spucken, treten, schlagen: Seit Jahren macht die Wolfsburger Polizei die Erfahrung, dass das Gewaltpotential deutlich angestiegen ist. „Wir stellen fest, dass die Beteiligten inzwischen schneller die Hand gegen die Beamten erheben“, so Sven-Marco Claus, Wolfsburger Polizeisprecher. Der Grund: Oft seien die Angreifer stark betrunken. „Der Alkohol enthemmt viele.“

rpf

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