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Brunnen am Nordfriedhof: Ausbesserung lässt weiter auf sich warten

Nordstadt Brunnen am Nordfriedhof: Ausbesserung lässt weiter auf sich warten

Es ist fast eine unendliche Geschichte: Was passiert mit dem Brunnen, den der Künstler Klaus Bösselmann in den 1970er Jahren für den Nordfriedhof entwarf? Derzeit ist er immer noch in einem miserablen Zustand.

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Brunnen-Kunstwerk am Nordfriedhof: Sven-Ulf Weilharter fragt sich, wann hier endlich etwas passiert.

Quelle: Foto: Boris Baschin

Nordstadt. Viele Politiker haben sich an dem Thema die Zähne ausgebissen, seit vier Jahren drängt Sven-Ulf Weilharter (PUG) auf eine Verbesserung. Seit November steht zumindest fest, dass in den Schalen des Brunnens kein Wasser mehr fließt, sondern dass sie bepflanzt werden (WAZ berichtete). Doch seitdem ist nichts passiert.

Und das ärgert Weilharter: „Der Brunnen ist ein Schandfleck.“ Er beobachte immer wieder, dass Besucher des Friedhofs kopfschüttelnd an dem Kunstwerk vorbei gehen. Zurzeit sehe es schlimm aus: Steine wurden aus der Pflasterung herausgenommen, Unkraut wuchert ringsherum.

Dass die Stadt mit der Umsetzung ihres Plans hinterherhinkt, hat einen Grund: Sie war zunächst davon ausgegangen, dass das Brunnengestell abgebaut und bei einer Fachfirma aufgearbeitet werden kann. Eine Überprüfung der Fundamente ergab dann aber, dass dies nicht möglich ist. „Das Gestell kann nur mit hohem Aufwand abgebaut werden“, erklärt Stadtsprecherin Elke Wichmann. Der Grund: Für das Fundament wurden beim Aufbau in den 1970er Jahren große Mengen Beton verwendet. Werde dieser entfernt, sei ein späterer Aufbau des Brunnens nicht mehr möglich, so Wichmann.

Daher holte die Stadt neue Angebote für eine Überarbeitung vor Ort ein. „Die Stadt wird nun eine Metallbaufirma beauftragen, die erforderlichen Arbeiten am Brunnen kurzfristig vorzunehmen“, sagt Wichmann.

Von Sylvia Telge

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