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Stadt Wolfsburg Brunchkonzert mit Vivaldis „Vier Jahreszeiten“
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Brunchkonzert mit Vivaldis „Vier Jahreszeiten“
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00:27 10.05.2018
Frühlingsgefühle: Beim Brunch-Konzert im Theater gab es Vivaldis „Vier Jahreszeiten“ zu hören. Quelle: Boris Baschin
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Wolfsburg

Ein vom Son­nenlicht erhelltes Foyer im Scharoun Thea­ter, Vierertische zum Klönen und Speisen, das wäre schon ein besonderes Erlebnis. Aber wie im 4. Brunchkonzert am Sonntag kommt stets ein musikalischer Genuss hin­zu. Und das ist die Atmosphäre, die die Besucher genießen. In der ergänzenden Moderation mit humorvoll un­ter­haltenden Sachinformationen zur zeit­li­chen Einordnung der Musikentstehung ver­leiht Martin Weller dem Konzert eine anheimelnde Perfektion.

Martin Weller erklärte die Kompositionen

Diesmal erklangen die Violinkonzerte der „Vier Jahreszeiten“ von Antonio Vivaldi. Vivaldi leitete in Venedig das „ospedale della pietà“, ein Waisenhaus für Mäd­chen. Wenn man bedenkt, welche aus­ge­fallenen technischen und musikalischen Anforderungen in den einzelnen Sätzen an die Musiker gestellt werden, muss das Mäd­chenorchester ein hervorragendes Ensemble gewesen sein, für das er eine Vielzahl von Musik komponierte.

Brunch-Konzert: Die Zuhörer waren begeistert. Quelle: Boris Baschin

Vivaldi war seiner Zeit weit voraus

Jedem der Konzertsätze stellte er ein So­nett voran. In seiner Tonmalerei war er sei­ner Zeit weit voraus. Seine Art der Nachah­mung von Naturklängen tauchen erst bei Beethoven hundert Jahre später wieder auf. Klangfortschreitungen wie beispiels­wei­se im „Winter“ könnten sogar aus der Feder eines zeitgenössischen Komponisten stammen.

Mitreißende Perfektion

In mitreißender Perfektion und unnach­ahmlichen Klangbildern spielen Josef Ziga (Solo), Karin Allgeier und Wiktor Gazda (1./2. Violine) im Wechsel die Vogel­stim­men des Frühlings, während Hans Ulrich Kolf auf der Viola das den schla­fenden Hir­ten begleitende Hundeknurren simuliert. In barocker Manier bilden Christian Bußmann (Cello), Norbert Wetzel (Kontrabass) und Christopher Lichtenstein (Cembalo) das Con­tinuo. Bei Vivaldi auch tonmalerisch für Sturm, Gewitter und als Vermittler von Ruhe eingesetzt.

Die spieltechnische Perfektion, aber vor al­lem der Witz im solistischen Zuspiel und überhaupt die Spielfreude begeisterten das Publikum und sorgten für viel Applaus.

Von Heinz-Werner Kemmling

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