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Stadt Wolfsburg Bremsmanöver vor der Baustelle
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Bremsmanöver vor der Baustelle
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17:15 05.07.2017
Baustelle an der Pestalozziallee: Der Bereich ist aktuell voll gesperrt.  Quelle: Roland Hermstein
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Wolfsburg

 Seit Mittwoch ist die Pestalozziallee in Höhe der Porschestraße komplett gesperrt, hier wird eine neue Asphaltschicht aufgebracht. Gearbeitet wird dort seit Wochen, die Vollsperrung wurde von der Stadt angekündigt, aus allen Richtungen weisen Schilder auf die neue Verkehrsführung hin – trotzdem landen immer wieder Autofahrer kopfschüttelnd in der Sackgasse vor der Baustellen-Absperrung.

Schilder werden übersehen

Ob aus der Schillerstraße oder der Goethestraße, die Schilder sind nicht zu übersehen: In die Pestalozziallee dürfen nur Taxen bis zu ihrem Stellplatz einfahren, für alle anderen ist der Bereich tabu. Aber nicht alle scheinen auf die Schilder zu achten. Immer wieder kommt es zu gefährlichen Bremsmanövern, wenn Autofahrer das Abbiegen spontan beenden und auf die Bremse treten; manche drehen auch mitten im Kreuzungsbereich einfach komplett um. Andere wiederum fahren ganz ungeniert in die Sackgasse und nutzen den Raum vor den Sperrbaken kurzerhand als kostenlosen Parkplatz.

Asphalt ist 180 Grad heiß

Wundern kann sich der erfahrene Oberbauleiter Stefan Dörfel vom Müsing Tiefbau darüber nicht mehr: „Das erleben wir immer wieder, nicht nur hier“, sagt er. Seine Firma bringt den Asphalt auf, angeliefert wird der mit 180 Grad: „Nicht auszudenken, wenn da ein Auto drüber fährt.“ Manche würden es wohl trotzdem gern: „Wenn wir die Sperrbaken für die Einfahrt eines Baustellenfahrzeugs wegschieben, hängen sich immer gleich auch Autofahrer ran.“ Mit dem asphaltieren war die Firma gestern durch: „Dann müssen wir den Bereich richtig dicht machen, damit keiner drüber fährt.“

Nun kühlt der Asphalt ab, dann kommen die Fahrbahnmarkierungen und weitere Restarbeiten, dann wird die Ampel wieder eingeschaltet. Spätestens Mitte nächster Woche, so Stadtsprecher Ralf Schmidt, werde man den Bereich wieder frei geben können.

Von Ulrich Franke

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