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Brandursache unklar, Opfer in Lebensgefahr

Feuer in Hehlingen Brandursache unklar, Opfer in Lebensgefahr

Nach dem Brand in einem Mehrfamilienhaus am Samstag in Hehlingen schweben ein Bewohner (31) und sein Sohn (3) weiter in akuter Lebensgefahr. Kripo und ein Sachverständiger haben derweil die Untersuchungen zur Entstehung des Feuers aufgenommen, ein Ergebnis gibt es noch nicht – weitere Ermittlungen sind vonnöten.

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Ermittler vor Ort: Die Polizei hat die Untersuchungen zur Brandursache aufgenommen, ein Ergebnis gibt es aber noch nicht.
 

Quelle: Roland Hermstein

Hehlingen.  Nach dem verheerenden Brand in Hehlingen hat die Polizei am Montag die Untersuchungen zur Brandursache aufgenommen. Ein Ergebnis gibt es aber noch nicht, „es sind weitere Ermittlungen erforderlich“, sagt Polizeisprecher Sven-Marco Claus. Trotz erfolgter Obduktion will die Polizei auch noch nicht offiziell bestätigen, dass es sich bei der Toten um eine 23-jährige Bewohnerin handelt. Ihr Lebensgefährte (31) und der gemeinsame Sohn (3) wurden schwer verletzt und schweben laut Claus „in akuter Lebensgefahr“.

Das verheerende Feuer im Obergeschoss des Wohnhauses in der Straße Katthagen war am Samstag gegen 8 Uhr ausgebrochen. Zahlreiche Feuerwehrleute kämpften lange gegen die Flammen, Seelsorger und Helfer kümmerten sich um die Opfer. Erst am Montag stellte sich offenbar heraus: Außer der Familie befand sich auch noch ein Freund in der Wohnung. Der 25-Jährige befand sich laut Polizeisprecher Claus aber in einem abgelegenen Teil der Wohnung, in dem es nicht brannte. Der Mann konnte sich über eine von einem Nachbarn geistesgegenwärtig an einem Fenster angebrachte lange Leiter retten.

Das Ergebnis der Obduktion habe ergeben, dass das Feuer tatsächlich Ursache für den Tod der Frau war, Claus: „Es gibt keine Anzeichen für ein Gewaltverbrechen.“ Offiziell bestätigt die Polizei immer noch nicht, dass es sich um die 23-Jährige handelt: „Die Identität werden wir erst im Laufe der Woche mit Sicherheit benennen können.“

Am Montagmittag nahmen die Experten des 1. Fachkommissariats der Wolfsburger Polizei gemeinsam mit einem Brandsachverständigen die Untersuchungen an der Unglücksstelle auf. Diese hätten aber nach Stunden vorerst unterbrochen werden müssen, weitere Ermittlungen sollen folgen. Zur Brandursache, so Claus, könne man bislang lediglich sagen, „dass eine Brandstiftung von außen wohl ausgeschlossen werden kann“.

Für die Opfer ist derweil in Hehlingen eine regelrechte Hilfswelle angerollt.

Von Ulrich Franke

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