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Stadt Wolfsburg Brandexperten gehen von fahrlässiger Brandstiftung aus
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Brandexperten gehen von fahrlässiger Brandstiftung aus
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17:38 31.01.2017
Spurensuche vor Ort: Die Brandermittler nahmen am Dienstag ihre Arbeit auf. Vermutlich in diesem Eingangsbereich der Tischlerei brach der Brand aus. Quelle: Britta Schulze
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Nordsteimke

Brandermittler des ersten Fachkommissariats sowie ein Sachverständiger untersuchten am Dienstag die Ruine, erstes Ergebnis: Ein technischer Defekt scheide aus, vorsätzliche Brandstiftung „mit hoher Wahrscheinlichkeit“ auch.

Bei dem Feuer, das am Montag gegen 6 Uhr ausbrach, waren die Werkstatt der Tischlerei Schöne sowie ein bewohntes Dopppelhaus auf dem gleichen Grundstück nahezu vollständig nieder gebrannt. Den bisherigen Erkenntnissen nach „brach das Feuer im Bereich des Eingangs des Betriebes aus und griff danach auf das angrenzende Wohnhaus über“, sagt Polizeisprecher Sven-Marco Claus. Den Begriff der fahrlässigen Brandstiftung wollte er zwar nicht in den Mund nehmen. Einen technischen Defekt sowie „mit hoher Wahrscheinlichkeit“ vorsätzliche Brandstiftung könnten aber ausgeschlossen werden - viele Möglichkeiten für die Entstehung bleiben nicht.

Die Stadt Wolfsburg fasste den Großeinsatz am Dienstag noch einmal in Zahlen zusammen: 150 Kräfte von Berufs- und mehreren Freiwilligen Feuerwehren bekämpften den Großbrand. Insgesamt waren 67 Fahrzeuge im Einsatz, Schlauchleitungen über insgesamt vier Kilometer sicherten die Wasserversorgung. Nachdem das Feuer unter Kontrolle war, rückte auch das THW mit schwerem gerät und 29 Kräften an, untersuchten die Gebäude auf Einsturzgefahr, sorgten für die spätere Ausleuchtung. Mit der WEB wurde die Einleitung der ungeheuren Mengen Löschwasser (bis zu 3500 Liter pro Minute) in das Schmutzwasser-System abgestimmt. Damit nicht genug: Am Dienstag gingen die Löscharbeiten weiter.

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