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Stadt Wolfsburg Bombentrichter: Wirtin soll Teilabriss selbst zahlen
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Bombentrichter: Wirtin soll Teilabriss selbst zahlen
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23:55 22.01.2015
Das Pilsstübchen: Unter dem Gebäude befindet sich ein Bombentrichter. Das Ausfüllen dieses Trichters soll Inhaberin Tania Schmidt jetzt aus eigener Tasche zahlen. Quelle: Photowerk (he)
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„Ich werde bestraft für eine Sache, für die ich gar nichts kann“, sagt sie. Das Pilsstübchen ist seit Monaten geschlossen, Einnahmen fielen weg. Die Hausbesitzerin erfuhr erst auf eigene Nachfrage, dass sich laut Gutachten zwar der Trichter, aber keine Bombe in dem Gebiet befindet. Im Zuge dieses Gesprächs mit der Stadtverwaltung habe man ihr auch gesagt, dass die Stadt nur die Kosten der Neuverfüllung des Trichters auf öffentlichem Grund übernimmt. „Außerdem sagte man mir, das Tiefbauamt wolle sich wegen eines Termins mit mir absprechen, aber bisher hat sich niemand gemeldet“, sagt Tania Schmidt.

„Ich bin einfach stinksauer!“m sagt sie, „Ich bin in Wolfsburg geboren, habe immer Erbpacht, Hunde- und Gewerbesteuer bezahlt. Jetzt kommt nichts an Unterstützung zurück.“ Die Hausbesitzerin rechnet mit Kosten von mehreren Zehntausend Euro und überlegt, einen Anwalt einzuschalten.

Die Stadt schließt eine Haftung aus. Die Folgen eines in der Vergangenheit „offenbar nicht ordnungsgemäß verfüllten Bombentrichters“ sei „keine kommunale Aufgabe“, so Sprecher Ralf Schmidt. Arbeiten am Gehweg sind im übrigen vorerst auch nicht geplant: „Es besteht keine akute Unfallgefahr.“

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