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Bombenalarm beim VfL: Alles lief ganz ruhig ab

Bombenalarm beim VfL: Alles lief ganz ruhig ab

Am Tag nach dem Bombenalarm an der VW-Arena hat die Polizei allen Beteiligten ein Kompliment ausgesprochen: Alle seien ruhig und besonnen geblieben, es sei keine Hektik ausgebrochen. Zuvor hatte ein Karton auf dem Parkplatz für Aufregung gesorgt, der sich aber als leer und harmlos erwies.

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Fußball: Champions League, VfL Wolfsburg - Manchester United: Gruppe B, 6. Spieltag am 08.12.2015 in der Arena in Wolfsburg (Niedersachsen). Die Anzeigetafel mit der Aufschrift «Die Arena kann derzeit aus Sicherheitsgründen nicht verlassen werden. Bitte bleiben Sie auf Ihren Plätzen, bewahren Sie Ruhe und warten Sie weitere Anweisungen ab». Foto: Julian Stratenschulte/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++

Quelle: Julian Stratenschulte

Ein Großaufgebot von Polizisten mit schusssicheren Westen und Maschinenpistolen sicherte den Bereich rund um den Parkplatz P1, nachdem Einsatzkräfte kurz vor Ende des Championsleague-Spiels zwischen dem VfL und Manchester am Dienstagabend einen verdächtigen Pappkarton auf dem Parkplatz entdeckt hatten (WAZ berichtete). Was dann ablief, beschreibt Polizeisprecher Sven-Marco Claus am Tag nach dem Alarm so: Die „vorgedachten Handlungsabläufe“ seien durch Polizei und Ordner umgesetzt worden wie für diesen Fall geplant - das Szenario lag fertig in der Schublade. „Es bestand zu keiner Zeit eine konkrete Gefährdung“, betont Claus. Gegen 23.30 Uhr gaben aus Hannover angeforderte Experten, so genannte Delaborierer, Entwarnung - zuvor waren bereits im südlichen und nördlichen Stadionbereich Fluchtwege für die Besucher geöffnet worden. Zunächst waren die Menschen per Durchsagen und Anzeigen aufgefordert worden, aus Sicherheitsgründen vorerst im Stadion zu bleiben.

Unter den Zuschauern war auch Oberbürgermeister Klaus Mohrs, der hinterher sagte: „Ich hatte keine Angst, sondern volles Vertrauen in die Polizei. Ich war sicher, dass die Einsatzkräfte die Lage im Griff hatten.“ Es sei richtig gewesen, auf Sicherheit zu setzen. Das sah auch VfL-Profi Julian Draxler so: „Besser, man ist einmal zu viel vorsichtig als einmal zu wenig. Gottseidank gab es schnell Entwarnung.“

fra

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