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Böser Unfall im Regionalzug: Bahn zahlte nicht

Wolfsburg Böser Unfall im Regionalzug: Bahn zahlte nicht

Als der Klappsitz einer Regionalbahn zusammenbricht, verletzt sich Bahnpendlerin Carmen M. aus Wolfsburg 2013 schwer. Ein Jahr lang kämpft sie mit der Bahn um Schmerzensgeld, vergeblich - bis sich der NDR einschaltete. Gestern Abend lief der Beitrag im TV.

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Unfall im Regionalzug: Lange musste Carmen M. mit der Bahn um Schmerzensgeld kämpfen - gestern berichtete der NDR im Fernsehen über den Fall.

Quelle: Photowerk (mv)

Carmen M. wohnt in Wolfsburg, arbeitet in Berlin, pendelt täglich mit dem Zug. Vor einem Jahr - nach der Flutkatastrophe fahren keine ICEs - bricht der Klappsitz eines überfüllten Regionalzugs zusammen, die 43-Jährige erleidet einen Bruch des Steißbeins. Es folgen Monate des Schmerzes und der Reha. Doch die geforderten 3000 Euro Schmerzensgeld und Schadenersatz lehnt die Bahn ab. „Der Stuhl sei regelmäßig gewartet worden“, berichtete die Wolfsburgerin vor der Kamera. Und für Vandalismus durch Dritte hafte man nicht, so die Bahn.

Carmen M. wendet sich an eine Schlichtungsstelle, die schlägt 2000 Euro vor - die Bahn lehnt weiter ab. Bis sich eine Reporterin des Magazins „Markt“ im dritten Programm des NDR einschaltet. Und plötzlich, ein Jahr nach dem Unfall, will die Bahn nun doch etwas zahlen: 1500 Euro.

Immerhin ein kleiner Erfolg für die 43-Jährige, die sich langsam in ihr altes Leben zurück kämpft. Dennoch bleibt jede Menge Frust, wie die Wolfsburger in dem Fernsehbeitrag gestern Abend berichtete: Dass man als Privatperson keine Chance habe, sich gegen die großen Unternehmen zur Wehr zu setzen, „das tut wirklich in der Seele weh“.

fra

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