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Böllerwurf beim VfL-Spiel: Zwei 96-Fans vor Gericht

Wolfsburg Böllerwurf beim VfL-Spiel: Zwei 96-Fans vor Gericht

Nach dem Bölleranschlag in der VW-Arena Ende Januar hat die Staatsanwaltschaft Anklage gegen einen 28-jährigen Hannoveraner wegen gefährlicher Körperverletzung und Verstoß gegen das Sprengstoffgesetz erhoben.

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VfL-Spiel gegen Hannover: Ein Böller im Gästeblock explodierte.

Quelle: Boris Baschin

Ein 55-Jährigen, der auch an der Tat beteiligt war, muss sich vermutlich ebenfalls vor dem Wolfsburger Amtsgericht verantworten.

Die Staatsanwaltschaft wirft dem 28-Jährigen vor, am 25. Januar während des Bundesligaspiels des VfL gegen Hannover im Gästeblock der VW-Arena einen in Deutschland verbotenen Kanonenschlag gezündet und in die Zuschauermenge geworfen zu haben. „Die zu erwartende starke Detonation muss ihm bewusst gewesen sein, er hat deshalb auch mit einer Verletzung der anwesenden Fußballfans gerechnet“, sagt Birgit Seel, Sprecherin der Staatsanwaltschaft. Der 55-Jährige, der wegen Beihilfe angeklagt ist, soll die Lunte des Feuerwerkskörpers entzündet haben.

Videoaufzeichnungen überführten die beiden 96-Randalierer. Der Hauptbeschuldigte hat bisher keine Angaben gemacht, der Mitangeschuldigte stellte den Sachverhalt gegenüber den Ermittlern abweichend dargestellt.

Ein 39-jähriger Hannoveraner erlitt durch die Böllerexplosion ein Knalltrauma mit Verletzung der Trommelfelle und musste längere Zeit stationär im Krankenhaus behandelt werden. Entgegen ursprünglicher Befürchtungen erlitt der Mann keinen Verlust des Hörvermögens.

seb

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