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Böller-Opfer im Park verprügelt und getreten

Wolfsburg Böller-Opfer im Park verprügelt und getreten

Unglaublich: Das Opfer des Bölleranschlags beim Spiel des VfL gegen Hannover 96 ist am Dienstagabend in Hannover von fünf Männern übel zusammen geschlagen und getreten worden. Und einer der Täter drohte: Der 39-Jährige solle seine Strafanzeige zurückziehen, sonst passiere ihm und seiner Lebensgefährtin noch mehr!

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Der 96-Fanblock: Hier kam es beim Spiel in Wolfsburg zu der verhängnisvollen Böller-Attacke.

Quelle: Foto: Archiv

Als einen „unfassbaren und menschenverachtenden hinterhältigen Überfall“ bezeichnete Hannovers Polizeipräsident Volker Kluwe den Angriff auf den 39-Jährigen, der offenbar eine Vorgeschichte hat: Bereits am Montag hatten Unbekannte einen Zettel in den Briefkasten des Opfers geworfen und mit Konsequenzen gedroht, falls der Mann seine Anzeige nicht zurückzieht.

Der Überfall selbst ereignete sich dann am Dienstag gegen 18.30 Uhr, als der 39-Jährige mit seinem Hund in einem Park in seinem Wohnort Ronnenberg unterwegs war. Die Schläger, allesamt über 1,80 Meter groß und mit Kapuzenpullovern bekleidet, näherten sich von hinten und schlugen ihr Opfer zusammen - das kam verletzt ins Klinikum.

Der 39-Jährige war beim Spiel des VfL Wolfsburg gegen Hannover am 25. Januar in der VW-Arena schwer verletzt worden, als direkt neben ihm im 96-Fanblock ein Monster-Böller explodierte - dem Opfer platzte das Trommelfell, der Mann wird bleibende Schäden davontragen.

Als Täter ermittelte die Polizei anhand des Videomaterials sofort einen 27-Jährigen aus Langenhagen, nach zwei mutmaßlichen Komplizen wird noch gefahndet. Selbst wenn das Opfer seine Anzeige zurückzieht, würde das nichts am weiteren Verfahren ändern - die Polizei ermittelt von Amts wegen weiter.

fra

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