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Böller-Opfer: Ein Verfahren beendet

Wolfsburg Böller-Opfer: Ein Verfahren beendet

Bitter für das Böller-Opfer aus dem VfL-Spiel gegen Hannover 96: Das Ermittlungsverfahren gegen unbekannte Schläger, die den 39-jährigen Hannover-Fan einige Tage nach dem Böller-Vorfall zusammen getreten hatten, ist eingestellt worden. Die Staatsanwaltschaft konnte die Täter nicht ermitteln.

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Fankurve in der VW-Arena: Am 25. Januar wurde ein Hannover-Fan durch einen Böller schwer verletzt.

Quelle: Boris Baschin

Zur Erinnerung: Der 39-jährige 96-Fan war schwer verletzt worden, als beim Bundesliga-Spiel am 25. Januar in der VfL-Arena ein Monster-Böller direkt neben ihm explodierte; dem Mann zerriss es beide Trommelfelle. Als Tatverdächtiger wurde ein 27-Jähriger aus Langenhagen ermittelt.

Wenige Tage später wurde das Böller-Opfer in einem Park in Empelde bei Hannover von Schlägern schwer misshandelt. Zudem bekam der Mann einen Drohbrief, er solle seine Anzeige zurückziehen. Unbekannte versuchten auch, in sein Haus einzubrechen. Allerdings ergaben sich keine Beweise, der der mutmaßliche 27-Jährige Böller-Täter mit diesen Übergriffen und Einschüchterungsversuchen in Zusammenhang steht.

Die Strafverfolger in Hannover haben die Suche nach den Schlägern nunmehr aufgegeben, Oberstaatsanwaltschaft Thomas Klinge: „Das Verfahren wurde eingestellt.“ Obwohl die Ermittler „sämtliche Möglichkeiten ausgeschöpft“ hätten, gebe es keine Ergebnisse. Zeugenbefragungen, Fingerabdrücke, auch die Auswertung von Handy und Computer des mutmaßlichen Böller-Chaoten ergaben keine Beweise, dass der 27-Jährige in Zusammenhang mit den Übergriffen steht. In der Böller-Sache allerdings wird gegen den 27-Jährigen weiter ermittelt - das Verfahren ist noch nicht abgeschlossen.

fra

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