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Stadt Wolfsburg Bluttat vom Berliner Ring: Anklage fordert zehn Jahre Haft
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Bluttat vom Berliner Ring: Anklage fordert zehn Jahre Haft
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23:26 27.10.2014
Bluttat vom Berliner Ring: Der Angeklagte mit seiner Verteidigerin und der Dolmetscherin. Muss der 35-Jährige für zehn Jahre hinter Gittern.
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Im Prozess um versuchten Mord und Vergewaltigung hat die Staatsanwaltschaft vor dem Landgericht Braunschweig gestern zehn Jahre Haft für den Angeklagten gefordert.

Der 35-Jährige soll die Frau laut Anklage in der gemeinsamen Wohnung am Berliner Ring nach einem Streit erst übel zusammengeschlagen und vergewaltigt haben. Schließlich habe er seinem Opfer mit einem Brotmesser und zwei Scheren zahlreiche Stich- und Schnittverletzungen zugefügt, unter anderem am Hals. Danach habe sich der Mann selbst schwere Verletzungen zugefügt.

Die Staatsanwaltschaft forderte eine Freiheitsstrafe von zehn Jahren wegen versuchten Mordes, Vergewaltigung und gefährlicher Körperverletzung, wie Gerichtssprecherin Maike Block-Cavallaro mitteilte. Die Verteidigerin strebt eine Verurteilung nur wegen gefährlicher Körperverletzung an; sie plädierte auf zwei Jahre Haft. Der 35-Jährige hatte erklärt, seine Lebensgefährtin habe sowohl ihm als auch sich selbst die Schnittverletzungen beigebracht. Das Urteil wird am 5. November verkündet.

htz

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