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Bluttat im Klinikum: Täter schweigt eisern

Wolfsburg Bluttat im Klinikum: Täter schweigt eisern

Gegen den 40-jährigen Messerstecher aus dem Klinikum ist Haftbefehl wegen Mordes erlassen worden. Der Mann wurde mittlerweile in ein Justizkrankenhaus verlegt.

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Mord im Klinikum: Ein Rentner wurde erstochen, der Verdächtige sitzt in Untersuchungshaft.

Quelle: Roland Hermstein

Über die Motive und Hintergründe der Tat rätseln die Ermittler weiter. Der Beschuldigte ist zwar mittlerweile vernehmungsfähig, schweigt aber eisern.

Der 40-jährige Wolfsburger hatte am Montagnachmittag auf einer Station des Klinikums einen nichtsahnenden Rentner (85) erstochen (WAZ berichtete). „Wir gehen vom Mordmerkmal der Heimtücke aus, da das im Bett liegende Opfer sich keines Angriffs versah“, sagt Oberstaatsanwältin Birgit Seel. Ein Ermittlungsrichter am Wolfsburger Amtsgericht erließ Haftbefehl. Der Beschuldigte, der sich nach der Tat mit einem Küchenmesser offenbar selbst schwere Verletzungen beigebracht hatte, wurde von der Wolfsburger Intensivstation in ein Justizkrankenhaus verlegt. Dem Mann geht es mittlerweile so weit besser, dass er als vernehmungsfähig gilt - doch der 40-Jährige schweigt eisern.

Laut Staatsanwaltschaft wurde der getötete Rentner offenbar Opfer einer Verwechslung; nach WAZ-Informationen hatte es der Täter womöglich auf seine Mutter abgesehen, die er bei einem vorherigen Streit bereits verletzt hatte. Doch dieser Streit schien aus Sicht der Ermittler beigelegt, sagt Seel: „Es gab keine Anzeichen, dass der Beschuldigte seiner Mutter oder jemand anderem etwas antun könnte.“

Doch was waren die Motive für die Bluttat, wie konnte es auch zu der verhängnisvollen Verwechslung kommen? Stand der Täter unter Alkohol, Drogen oder Medikamenten, hat er womöglich psychische Probleme? Alles Fragen, die sich die Strafverfolgungsbehörden auch stellten, sagt Oberstaatsanwältin Seel: „Aber das zu klären, geht nicht von heute auf morgen.“

Viele Fragen, auf die es bisher keine Antworten gibt.

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