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Bluttat im Asylheim: 24-Jähriger angeklagt

Wolfsburg Bluttat im Asylheim: 24-Jähriger angeklagt

Fallersleben. Nach der tödlichen Messerattacke im Asylbewerberheim in Fallersleben im Februar hat die Staatsanwaltschaft jetzt Anklage wegen Totschlag gegen einen 24-jährigen Liberianer erhoben. Der Mann soll einen Asylbewerber aus Kamerun (33) in der Unterkunft in der Hafenstraße erstochen haben, Tatmotiv: Eifersucht.

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Asylbewerberheim: Nach einer tödlichen Messerattacke im Februar klagt die Staatsanwaltschaft einen 24-jährigen Liberianer wegen Totschlags an.

Quelle: Britta Schulze (Archiv)

In der Nacht zum 5. Februar war der Asylbewerber aus Kamerun (33) in dem Heim in Fallersleben erstochen worden; das Opfer erhielt mehrere Messerstiche in den Oberkörper. Die Polizei nahm schnell zwei zunächst Tatverdächtige (37 und 40 Jahre alt)aus Zimbabwe und Ghana fest. Die Männer kamen aber ebenso schnell wieder auf freien Fuß, ein dringender Tatverdacht ergab sich nicht.

Wenige Wochen später aber hatte die Mordkommission der Wolfsburger Polizei einen neuen verdächtigen - einen jetzt 24-jährigen Flüchtling aus Liberia, der früher selbst in dem Heim in der Hafenstraße gewohnt hatte. Der Mann wurde am 1. März festgenommen und sitzt seither in Untersuchungshaft. Hintergrund der Auseinandersetzung soll „eine vermeintliche Beziehung des Getöteten mit der ehemaligen Lebensgefährtin des Angeschuldigten sein“, sagt Oberstaatsanwältin Birgit Seel.

Die Staatsanwaltschaft hat Anklage zur Schwurgerichtskammer des Landgerichts Braunschweig erhoben. Im Fall einer Verurteilung wegen Totschlags droht dem Angeklagten eine Mindeststrafe von fünf Jahren.

fra

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