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Bluttat am Berliner Ring: Frau belastet ihren Lebenspartner

Wolfsburg Bluttat am Berliner Ring: Frau belastet ihren Lebenspartner

Die Bluttat vom Berliner Ring ist offenbar aufgeklärt. Die niedergestochene Frau (39) schwebt nicht mehr in Lebensgefahr und konnte von der Polizei vernommen werden – demzufolge hatte ihr Lebenspartner (35) sie in ihrer Wohnung erst mit einem spitzen Gegenstand schwer verletzt und dann offenbar versucht, sich selbst umzubringen. Gegen den Mann wurde Haftbefehl erlassen.

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Bluttat am Mittwoch: Die beiden schwerverletzten Lebenspartner sind außer Lebensgefahr - die Ermittlungen dauern an.

Quelle: Archiv

Abgespielt hatte sich die Bluttat am Mittwoch. Beide Beteiligte schwebten in akuter Lebensgefahr und konnten zunächst nicht aussagen.

Auslöser der Gewalttat war offenbar eine schwere Auseinandersetzung: „In einer Vernehmung bestätigte die 39-jährige Wolfsburgerin erste Zeugenaussagen, wonach ein Streit mit ihrem 35-jährigen Lebenspartner eskalierte“, so Polizeisprecher Sven-Marco Claus – in der Tat hatten Nachbarn  berichtet, sie hätten laute Stimmen gehört und es habe in der Vergangenheit mehrfach heftige Auseinandersetzungen gegeben.

Nach den Aussagen der Frau  erließ ein Ermittlungsrichter des Braunschweiger Amtsgericht auf Antrag der Staatsanwaltschaft Haftbefehl gegen den  35-Jährigen – wegen versuchten Totschlags.

Die genaue Ursache der blutigen Auseinandersetzung ist derzeit noch unklar, vieles spricht für einen Beziehungsstreit, bei dem Eifersucht eine Rolle gespielt haben könnte. „Die Untersuchungen zu den Hintergründen und insbesondere zum Tatwerkzeug dauern weiter an“, erklärte Polizeisprecher Sven-Marco Claus.

Zugetragen hatte sich alles am helllichten Tag. Gegen 14 Uhr erschien die 39-jährige Frau am Mittwoch auf ihrem Balkon und rief  blutüberströmt um Hilfe. Ein 19-jähriger Nachbar trat beherzt die Tür ein und fand die Frau und ihren Lebensgefährten in der Wohnung – die Wände waren blutverschmiert.

Beide kamen mit lebensgefährlichen Verletzungen ins   Wolfsburger Klinikum, wo die Ärzte erfolgreich um ihr Leben kämpften.

rpf

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