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Bluttat: "Es ist schrecklich"

Wolfsburg Bluttat: "Es ist schrecklich"

Die schlimme Gewalttat an der Wolfsburger Straße beschäftigte am Montag ganz Vorsfelde. Nach der Attacke auf eine Frau überwiegt bei den Nachbarn der Schock. Die WAZ war vor Ort.

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Günter Pleil sah den Polizeieinsatz von seinem Fenster aus.

Quelle: Photowerk (rpf)

„Ich bin um halb fünf Uhr durch den Sprechfunk der Polizei wach geworden“, erzählte Günter Pleil (66), der unweit des Tatortes wohnt. Aus seinem Fenster hatte er dann den Großeinsatz beobachtet. „Die Polizei umstellte zwei Häuser.“ Pleil zeigte sich bestürzt: „Es ist schlimm, wenn sich Menschen nur mit Gewalt auseinandersetzen können.“ Hans-Jürgen Schönbrunn sieht das ähnlich. „Es ist schrecklich“, so der 69-Jährige. Er habe nicht mit einer solchen Gewalttat in der Nachbarschaft gerechnet.

Christian Seichter wachte durch den Zugriff des Sondereinsatzkommandos (SEK) auf. Der 26-Jährige ist in Sorge: „Es ist angsteinflößend, weil man nicht weiß, wo der Gesuchte ist, und was er jetzt noch vorhat.“

Für eine Nachbarin (66), die ihren Namen lieber nicht nennen möchte, kam der Gewaltausbruch wenig überraschend: „Es musste einmal so kommen“, sagte sie ernüchtert. Immer sonnabends habe es Auseinandersetzungen in dieser Wohnung gegeben.

Bei den Ermittlungen wurde am Sonntag die Ernst-August-Straße gesperrt.

rpf

Betroffen war auch die Aral-Tankstelle an der Wolfsburger Straße. „Wir mussten den Eingang schließen. Die Polizei sagte, der Verdächtige sei mit einem Messer bewaffnet“, so Pächter Ralf Schmidt. Die blutige Tat sei für viele Kunden ein Thema. „Auch ich kannte das Opfer.“

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Vorsfelde: In dieser Straße kam es zu der Attacke. Gestern sicherte die Polizei weitere Spuren.

Nach der Bluttat in Vorsfelde sucht die Polizei einen 36-jährigen Verdächtigen. Er soll eine Frau (46) in ihrer Wohnung schwer verletzt haben (WAZ berichtete). Das Opfer schwebt weiter in Lebensgefahr.

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