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„Blutgrätsche“ gegen OB Mohrs gefordert?

Wolfsburg „Blutgrätsche“ gegen OB Mohrs gefordert?

Wirbel in der Wolfsburger Politik. Hat CDU-Ratsherr Werner Reimer in einem Facebook-Eintrag die „Blutgrätsche“ gegen Klaus Mohrs gefordert? Reimer bestreitet den Zusammenhang, der Oberbürgermeister ist dennoch nicht gerade amüsiert.

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Werner Reimer vs. Klaus Mohrs: Forderte der CDU-Politiker (li.) eine „Blutgrätsche“ gegen den Oberbürgermeister (SPD)?

Thema war die geplante Fusion zwischen Wolfsburg und Helmstedt: In einem Facebook-Forum schrieb Reimer Anfang Oktober wörtlich: „Und wir warten, bis H. Mohrs aus dem Urlaub zu rück ist? Angelika, es ist Zeit für die Blutgrätsche!“ Mit Angelika ist die CDU-Kreisvorsitzende Angelika Jahns gemeint - und als Adressat der „Blutgrätsche“ etwa der Oberbürgermeister?

Weit gefehlt, wiegelt Reimer ab. Mohrs habe er nur in zeitlichem Zusammenhang erwähnt, weil dieser in Urlaub war: „Ich wollte pointiert zum Ausdruck bringen, dass wir trotzdem jetzt zur Tat schreiten und nicht abwarten sollten.“ Seine Formulierung sei „eventuell missverständlich“ gewesen, räumt der CDU-Politiker allerdings ein.

Das sieht seine Kreisvorsitzende Angelika Jahns, die bis zum Anruf der WAZ vom ganzen Vorgang „nichts gewusst“ habe, offenbar ähnlich: „Von so einer Formulierung würde ich mich gar nicht angesprochen fühlen. Das ist nicht meine Sprache.“

Oberbürgermeister Klaus Mohrs zeigte sich auf WAZ-Nachfrage angesäuert: „Das ist genau die Art Auseinandersetzung, die die Menschen an der Politik nicht mögen: Persönliche Fouls anzudeuten, statt sachlich nach den besten Lösungen für die Stadt zu suchen. Mein Stil ist das jedenfalls nicht.“

fra

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