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Blockieren Stadt-Mitarbeiter die Parkplätze?

Ärger in der Friedrich-Ebert-Straße Blockieren Stadt-Mitarbeiter die Parkplätze?

Anwohnern der Friedrich-Ebert-Straße ist jetzt der Kragen geplatzt: Immer wieder würden städtische Mitarbeiter ihre Anwohnerparkplätze blockieren. „Wir haben ja nichts dagegen, wenn städtische Mitarbeiter bei Hausbesuchen hier parken“, sagt Anwohner Lothar Scharringhausen.

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Friedrich-Ebert-Straße: Laut Anwohnern parken hier städtische Mitarbeiter immer wieder unerlaubter Weise.

Quelle: Britta Schulze

Stadtmitte. „Aber es kann nicht sein, dass eine städtische Mitarbeiterin hier privat parkt, wenn sie im Urlaub ist.“

Der Konflikt schwelt schon länger: Immer wieder würden städtische Mitarbeiter auf den Anwohnerparkplätzen an der Friedrich-Ebert-Straße stehen - den städtischen Parkausweis gut sichtbar an die Windschutzscheibe gelegt. Der Haken für Stadtbedienstete: Diese Ausnahmegenehmigung gelte „ausschließlich bei begründeter Notwendigkeit zur Dienstausübung“, betont Stadtsprecherin Elke Wichmann. Die Genehmigung dürfe ausschließlich „zu dienstlichen Zwecken“ genutzt werden. Im Klartext: Mitarbeiter des Jugendamtes oder der Bürgerdienste dürfen bei Hausbesuchen auf Anwohnerparkplätzen stehen, nicht jedoch privat. Scharringhausen sagt, er habe schon oft den Verdacht gehabt, da parke ein Stadtbediensteter privat: „Sprichst du die Leute an, bekommst du auch freche Antworten.“ Einer Frau sei er sogar bis zum Jugendamt an der Pestalozziallee gefolgt - „die hat dort den ganzen Tag lang geparkt.“ Noch dreister sei eine andere städtische Mitarbeiterin gewesen: „Die war zwei Wochen lang im Urlaub und hat ihr Auto auf unserem Anwohnerparkplatz stehen lassen. Das geht doch so nicht.“ Er habe sich mehrfach bei der Stadt beschwert - ohne Erfolg. Das will Elke Wichmann so nicht stehen lassen: „Eine nachweisbare private Nutzung zieht unverzüglich ein Anhörungsverfahren wegen Missbrauch der Ausnahmegenehmigung nach sich.“ In den Augen von Lothar Scharringhausen müsste das viel häufiger passieren: „Dann können wir auch wieder auf unseren Parkplätzen parken.“

bis

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