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Blitz-Marathon: Autofahrer waren langsamer unterwegs

Wolfsburg Blitz-Marathon: Autofahrer waren langsamer unterwegs

Blitz-Marathon in Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen: Auch die Wolfsburger Polizei beteiligte sich an der 24-Stunden-Aktion und überprüfte bis heute früh um 6 Uhr überall im Stadtgebiet das Tempo der Autofahrer.

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Mit Radarpistole im Einsatz: Die Polizei kontrollierte am Mittwoch auch in Wolfsburg zahlreiche Autofahrer.

Quelle: Manfred Hensel

Da sämtliche Medien über diese Aktion berichteten, waren viele Autofahrer gewarnt und fuhren langsamer. Aber - zum Erstaunen von Polizeisprecher Sven-Marco Claus - nicht alle. Ein Beispiel: „Auf der Oebisfelder Straße war ein Fahrer erheblich zu schnell, mit 90 statt 60 km/h.“

Vor Ort bestätigten die Beamten, dass die Autofahrer langsamer unterwegs waren. Etwa in der Braunschweiger Straße in Höhe Rothehof: „Normalerweise liegt der Durchschnitt hier bei 60, heute bei 50 Stundenkilometern“, stellte Oberkommissar Ralf Getz fest. Auch der Sicherheits- und Ordnungs-Dienst (SOD) der Stadt kontrollierte. Hier sah die Bilanz so aus: „40 Vergehen in zwei Stunden, das ist normal“, so ein Mitarbeiter am Rabenberg.

Die Polizei winkte die zu Schnellen aus dem Verkehr, „um ein aufklärendes Gespräch zu führen“, so Claus. Mit unterschiedlichen Reaktionen: Ein Taxifahrer etwa zeigte sich wenig einsichtig. Anders Saverio Frascona, obwohl er sich über das Bußgeld ärgerte: „Natürlich finde ich es verständlich, dass sie messen.“ Autofahrer Peter Engels hielt sich an die Höchstgeschwindigkeit: „Ich finde die Aktion gut.“

Eine Bilanz erarbeitet die Polizei im Laufe des heutigen Tages, denn die Aktion endet erst am Donnerstagmorgen um 6 Uhr.

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