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Stadt Wolfsburg Bildungshaus: Architekten sollen Modelle einreichen
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Bildungshaus: Architekten sollen Modelle einreichen
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00:16 07.09.2013
Große Pläne: Am Fuß des Klieversbergs sollen das Bildungshaus (2) und ein weiteres Gebäude für die Neue Schule (1) entstehen. Für das Bildungshaus wurden Häuser im Uhlandweg entmietet. Über den Architekten-Wettbewerb entscheidet eine Jury. Quelle: Hensel
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Das ist geplant: Das Haus im Bereich Heinrich Heine-Straße/Uhlandweg soll modernste Technik wie eine elektronische Buchrückgabe und Energie-Rückgewinnung bieten, Platz haben für Workshops, Veranstaltungen, Gastronomie, Medien und Werkstätten. Es wird ein gemeinsamer Arbeitsbereich für Bibliothek, Volkshochschule, Medienzentrum und die Oberstufe der benachbarten Neuen Schule (siehe Text unten). Die Neue Schule will sich dabei nicht abschotten, sondern „Impulse aufnehmen und senden“ sagt Oliver Syring, Vorsitzender des Trägervereins.

Schuldezernentin Iris Bothe betont, eine Vernetzung mit kulturellen Einrichtungen und mit Selbstlernzentren in anderen Schulen sei eine wichtige Grundlage für den Betrieb im Bildungshaus.

Vorgaben und Hilfen gibt es für die Architekten, die sich am Wettbewerb beteiligen wollen, in einer Ausschreibungs-Broschüre. „Wir wollen wissen“ betitelt die Stadt Wolfsburg ihre begleitende Kampagne - sogar Pappbecher mit diesem Slogan gibt es.

Die Anzahl der Räume oder die Geschosshöhe bleiben noch unbestimmt. „Es soll ein Haus werden, das begeistert und anregt“, sagt Oberbürgermeister Klaus Mohrs. Schuldezernentin Iris Bothe betont: „Der Mensch steht im Mittelpunkt, nicht die Architektur.“

Kulturdezernent Thomas Muth beschreibt die Vision der Stadt Wolfsburg als „reales Facebook, das die Leute wieder zusammenbringt, die jetzt allein vor ihren Computern sitzen“.

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Die Ausschreibung für das Bildungshaus am Klieversberg erfolgt EU-weit in einem offenen, zweiphasigen Wettbewerb.

Phase 1: Die Architekten müssen Pläne und Modelle bis zum 25. Oktober einreichen, sie werden vom Hamburger Büro Luchterhandt sowie weiteren Fachleuten geprüft. Wie viele Teilnehmer es gibt, bleibt ein Geheimnis.

Phase 2: Wer die Prüfung besteht, kann bis Anfang März 2014 genauere Pläne und Modelle einreichen. Diese werden vor dem Tag des Preisgerichts ausgestellt, so dass auch Bürger Anregungen abgeben können

Für die Ausstellung sind vier noch nicht genau bestimmte Standorte vorgesehen. Wer die Entwürfe sehen will, muss sich ausweisen und registrieren lassen, Fotos sind streng verboten!

Dann entscheidet die Jury. 203.000 Euro Preisgeld gibt es, der 1. Preisträger erhält 56.000 Euro, Geld gibt es bis Platz 5 sowie für drei „Anerkennungen“. Anschließend folgt eine Nachprüfung beim Landesministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr in Lüneburg.

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