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Bilanz: 267 Einsätze wegen Sturmtief Xavier

Wolfsburger Feuerwehr Bilanz: 267 Einsätze wegen Sturmtief Xavier

1110 Notrufe, 267 Einsätze: Sturmtief Xavier hat Feuerwehren, THW und DRK keine Verschnaufpause bis zum Freitagmorgen gelassen. Die Schäden sind erheblich, das Wichtigste aber: Verletzt wurde in Wolfsburg niemand.

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Bilanz nach dem Sturm: Auch einige Autos wurden beschädigt.
 

Quelle: Sebastian Bisch

Wolfsburg.  Umgestürzte Bäume, aufgerissene Bürgersteige und beschädigte Dächer – Sturmtief Xavier hat auch in Wolfsburg Spuren hinterlassen. Das Wichtigste: Verletzt wurde niemand.

Doch Feuerwehr und andere Helfer hatten auch so alle Hände voll zu tun. In der Leitstelle der Berufsfeuerwehr sind von Donnerstag um 13 Uhr bis Freitag um 6 Uhr insgesamt 1110 Notrufe eingegangen – dreimal so viele wie an anderen Tagen. In dieser Zeit sind die Männer und Frauen zu 367 Einsätzen ausgerückt, davon 267 Sturmeinsätze.

Wege sollen schnellstmöglich freigeräumt werden

Besonders viele Bäume riss der Sturm im Allerpark und im Barockgarten am Schloss Wolfsburg um. Viel zu tun gab es für die Einsatzkräfte auch in der Röntgenstraße und an der Berliner Brücke. Noch das ganze Wochenende und die nächste Woche werden Baumkontrolleure der Stadt untersuchen, ob es noch weitere Baumschäden gibt. Das ganze Ausmaß wird erst im Frühjahr zu sehen sein, wenn der neue Austrieb zeigt, wo noch abgetrennte Äste in den Baumkronen hängen. Schnellstmöglich sollen jetzt die betroffenen Wege wieder freigemacht und die Verkehrssicherheit wieder hergestellt werden, sagt Stadtsprecherin Elke Wichmann.

Auch das Tiergehege am Klinikum musste vorerst seine Tore schließen. Volieren und Tiere sind zwar beim Sturm unversehrt geblieben, doch umsturzgefährdete Bäume müssen beseitigt werden, bevor Besucher wieder gefahrlos durch den Park spazieren können.

312 Kräfte waren im Einsatz

Immerhin hat Xavier gezeigt, wie gut die Wolfsburger Einsatzkräfte im Notfall zusammenarbeiten: Insgesamt haben 312 Kräfte der Berufsfeuerwehr, der 20 Freiwilligen Feuerwehren, des Technischen Hilfswerks und des Deutschen Roten Kreuzes gemeinsam dafür gesorgt, dass die ersten Schäden schnell behoben waren.

Von Frederike Müller

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