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Stadt Wolfsburg Bibliothek: Ärger um die Leihgebühr
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Bibliothek: Ärger um die Leihgebühr
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23:55 13.12.2013
Leihgebühr für Bestseller: Brigitte Randt ist sauer. Quelle: Manfred Hensel
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Extra-Gebühr und verkürzte Ausleihfrist (14 Tage) sollen dafür sorgen, dass beliebte Bestseller schnell für den nächsten Leser greifbar sind. Zuzüglich zum Jahresbeitrag (15 Euro) kostet das zwei Euro.

Der Bestseller, den Brigitte Randt las, hatte mehr als 800 Seiten inklusive Karten, Erläuterungen und Anhänge. „Niemand schafft das in 14 Tagen“, sagt Randt. Als sie deshalb nicht nochmals zwei Euro zahlen wollte, um die Leihfrist zu verlängern, sagte man ihr, sie hätte ja auch ein kostenfreies Exemplar dieses Buches nehmen können, das es ebenfalls in der Bücherei gibt.

Das sei ihr gar nicht bewusst gewesen. „Ungerecht“, findet Randt das alles und sprach bei Kulturdezernent Thomas Muth vor, um ihm vorzuschlagen, die Leihfrist vom Umfang des Buches abhängig zu machen.

Muth verweist darauf, dass die Bestseller-Gebühren-Regelung seit 2007 gilt. Sicherlich habe es ähnliche Kritik von anderen Lesern gegeben, der Vorschlag sei aber nicht umsetzbar: „Dann hätte die Regelung kaum Wirkung, schließlich liegt die normale Ausleihfrist schon bei vier Wochen“, sagt Muth und ergänzt: „Aufkleber auf den Bestsellern weisen darauf hin, wenn es auch andere Exemplare gibt.“

amü

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