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Stadt Wolfsburg Bewohner können heute wieder ins Asylheim
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Bewohner können heute wieder ins Asylheim
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23:55 30.09.2014
Eine Woche nach den tödlichen Schüssen im Fallersleber Asylbewerberheim: Die Bewohner können heute zurück in ihre Unterkunft. Quelle: Schulze / Hermstein
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Knapp eine Woche nach der Schießerei mit tödlichem Ausgang können die Bewohner heute in ihre Unterkünfte zurückkehren. Doch einige Familien werden das Angebot der Stadt annehmen und im Heim an der Suhler Straße bleiben.

Während der Flüchtlings-Demonstration am Montag vor dem Rathaus erklärten einige Bewohner, dass sie sich an der Hafenstraße nicht sicher fühlen. „Dort kann jeder ein und ausgehen, sogar mit gezogener Waffe, das kann nicht sein“, erklärte Cynthia Schäfer für die Bewohner.

Die Asylbewerber forderten den Einsatz von Sicherheitskräften sowie Ein- und Ausgangs-Kontrollen. Stadtsprecherin Elke Wichmann erklärt, dass es in der Vergangenheit darum ging, „das Haus nicht vor der Öffentlichkeit abzuschotten und den Bewohnern ein freies Kommen und Gehen zu ermöglichen“. Über den Wunsch der Bewohner werde man mit Heimleitung und Bewohnern sprechen.

In Wolfsburg gibt es derzeit mehr als 500 Asylbewerber, 285 Personen leben in den Unterkünften, 228 in Wohnungen außerhalb. Die Stadt plant zurzeit eine neue Unterkunft an der Dieselstraße für 200 Personen sowie ein Heim in Vorsfelde. Die Unterkünfte an der Heinrich-Heine-Straße und am Schachtweg sollen aufgelöst werden.

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Das Theater wird saniert, deshalb finden die Aufführungen seit dem 22. September im CongressPark statt. Neue Räume, neue Technik, längere Wege - für Mitarbeiter und Besucher änderte sich durch diesen Umzug einiges. „Aber es klappt bislang gut“, resümiert Marita Stolz vom Theater.

30.09.2014

Nun also doch: Die Statik-Probleme im Hauptgebäude des Ratsgymnasiums, die während der Umbau-Planung entdeckt wurden, sind so groß, dass das Haus gesperrt werden musste. Die Zimmer wurden geräumt, die Schule bezog Ausweich-Räume in der Porsche-Realschule.

30.09.2014

Die Wolfsburger Hallenfußballer trauern um einen ihrer Mitspieler. Der am vergangenen Mittwoch erschossene Stanly Utubo hat im WDZ-Hallenpokal für die Desperados in der Abwehr gespielt. Ligarat Maik Nahrstedt sagt: „Er war ein sehr netter Mitspieler und beteiligte sich auch am gemeinsamen Liga-Training, an dem Spieler aus verschiedenen Nationen aller Teams teilnahmen. Wir alle waren sehr geschockt und traurig, als wir von seinem Tod erfuhren.“

30.09.2014
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