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Stadt Wolfsburg Bettler gehen von Haus zu Haus
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Bettler gehen von Haus zu Haus
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23:55 22.10.2014
Betteln in der Fuzo: Professionelle Banden sind unterwegs. Quelle: Photowerk (bb)
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Eine Masche, die grundsätzlich nicht neu ist. Mit fadenscheinigen Geschichten („Ich bin aus Rumänien, meine vier Kinder müssen am Bahnhof schlafen“) oder vorgehaltenen Zetteln („Ich bin taubstumm“) sollen Bürger zum Griff ins Portemonnaie bewegt werden. Seit einigen Tagen offenbar in Ortsteilen vornehmlich in Wolfsburgs Norden von Vorsfelde bis Wendschott, wo sich die Facebook-Kommentare häufen. „Und dann sieht man, wie die Leute im Audi vorgefahren werden“, schimpft einer der Schreiber.

Ist das nicht (verbotene) professionelle Bettelei, die an Betrug grenzen könnte? Polizeisprecher Klaus-Dieter-Stolzenburg zuckt resigniert mit den Achseln: „In der Regel ist schwer etwas nachzuweisen“, sagt er. Den Beamten ist nicht nur die Masche hinlänglich bekannt, häufig rufen auch Bürger an und melden die „verdächtigen Personen“. Dann fährt eine Streife raus, nimmt die Personalien auf und spricht bisweilen einen Platzverweis aus.

Rechtlich ist der Masche, bei denen die „Bettler“ das Geld meist an Hintermänner aushändigen müssen, schwer beizukommen. Meist regelt die Zeit das Problem. Die Banden ziehen weiter in die nächste Region - um in ein paar Monaten wiederzukommen.

fra

Zu vier Jahren Jugendknast hat das Jugendschöffengericht am Mittwoch ein Mitglied der Pizzabande verurteilt. Der 18-Jährige hatte nicht nur mit Komplizen Pizza-Boten ausgeraubt, sondern auch weitere schwere Überfälle begangen.

23.10.2014

Die Serie geht weiter: In der Nacht zu Mittwoch wurden in Wolfsburg die nächsten zwei Zigarettenautomaten gesprengt, Tatorte waren Fallersleben und der Hageberg. Der letzte Fall hatte sich zuvor am Wochenende ereignet, Polizeisprecher Klaus-Dieter Stolzenburg: „Wir sehen deutliche Parallelen.“

22.10.2014

Die Autoknacker haben wieder zugeschlagen, diesmal vermutlich in der Nacht zu Mittwoch im Liebigweg auf dem Klieversberg.

22.10.2014
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