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Bettler gehen von Haus zu Haus

Wolfsburg Bettler gehen von Haus zu Haus

In Wolfsburg sind offenbar professionelle Bettel-Banden unterwegs - nicht nur wie üblich in der Fußgängerzone, sondern auch in den Ortsteilen. Die Bettler gehen von Haustür zu Haustür, auf einer Facebook-Plattform beschweren sich viele Nutzer über die Masche.

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Betteln in der Fuzo: Professionelle Banden sind unterwegs.

Quelle: Photowerk (bb)

Eine Masche, die grundsätzlich nicht neu ist. Mit fadenscheinigen Geschichten („Ich bin aus Rumänien, meine vier Kinder müssen am Bahnhof schlafen“) oder vorgehaltenen Zetteln („Ich bin taubstumm“) sollen Bürger zum Griff ins Portemonnaie bewegt werden. Seit einigen Tagen offenbar in Ortsteilen vornehmlich in Wolfsburgs Norden von Vorsfelde bis Wendschott, wo sich die Facebook-Kommentare häufen. „Und dann sieht man, wie die Leute im Audi vorgefahren werden“, schimpft einer der Schreiber.

Ist das nicht (verbotene) professionelle Bettelei, die an Betrug grenzen könnte? Polizeisprecher Klaus-Dieter-Stolzenburg zuckt resigniert mit den Achseln: „In der Regel ist schwer etwas nachzuweisen“, sagt er. Den Beamten ist nicht nur die Masche hinlänglich bekannt, häufig rufen auch Bürger an und melden die „verdächtigen Personen“. Dann fährt eine Streife raus, nimmt die Personalien auf und spricht bisweilen einen Platzverweis aus.

Rechtlich ist der Masche, bei denen die „Bettler“ das Geld meist an Hintermänner aushändigen müssen, schwer beizukommen. Meist regelt die Zeit das Problem. Die Banden ziehen weiter in die nächste Region - um in ein paar Monaten wiederzukommen.

fra

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