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Betrunkener Mann griff mit einem Hammer an

Wolfsburg Betrunkener Mann griff mit einem Hammer an

Am Samstagabend drehte ein 30-jähriger, stark betrunkener Wolfsburger in der Innenstadt komplett durch. Er bespuckte und beleidigte Polizeibeamte, leistete Widerstand und griff zwei Männer mit einem Hammer an. Gegen den 30-Jährigen wird wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung, Widerstand und Beleidigung ermittelt.

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Quelle: dpa/Archiv

Angefangen hatte alles gegen 20.50 Uhr, als einer Funkstreifenbesatzung der Polizei am Nordkopf der Porschestraße zwei Personen in einer Bushaltestelle auffielen. Plötzlich trat eine dritte Person auf die beiden zu, hob seine Hand und wollte auf eine der beiden Wartenden einschlagen. Den Beamten stockte der Atem, als sie bemerkten, dass die dritte Person einen Hammer in der Hand hielt.

Der Schlag wurde seitens der dritten Person nicht durchgeführt, sondern wurde kurz vorher gestoppt. Die beiden Wartenden sprangen auf und liefen davon. Die Beamten griffen ein, stoppten und kontrollierten alle Personen. Bei den Opfern handelte es sich um einen 31 Jahre alten und einen 17 Jahre alten Mann mit Migrationshintergrund.

Bei dem Täter handelt es sich um einen 30 Jahre alten, in Wolfsburg gemeldeten Mann mit osteuropäischen Wurzeln. Bei der Personalienfeststellung bemerkten die Beamten, dass der 30 Jährige deutlich unter Alkoholeinfluss stand. Den Hammer hatte der Täter nach dem er die Polizei bemerkt hatte, in der Nähe eines dortigen Toilettenhäuschens weggeworfen. Diesen fanden die zur Unterstützung herbeigerufenen Einsatzkräfte wenig später.

Die Polizisten nahmen den 30 Jährigen mit zur Wache, wo er sich einem Alkoholtest unterziehen durfte. Das Ergebnis war  eindeutig: 2,05 Promille. Schon auf dem Weg zur Polizeiwache redete  sich der Beschuldigte immer mehr in Rage. Er beleidigte die  eingesetzten Ordnungshüter aufs Heftigste. Mittlerweile hatte eine genauere Überprüfung des 30 Jährigen ergeben, dass er bereits wegen diverser Drogen-, Eigentums- und Körperverletzungsdelikte polizeilich in Erscheinung getreten war. Auf dem anschließenden Weg in die Gewahrsamszelle sperrte er sich und musste von den Kommissaren geschoben werden. Dabei rissen seine Schimpfkanonaden nicht ab. Plötzlich drehte er sich um und bespuckte die Polizisten. Hierbei traf er eine 32 Jahre alte Polizeioberkommissarin ins Gesicht. Die Beamtin klagte in Folge über Übelkeit und musste einen Arzt aufsuchen.

Dem Beschuldigten wurde anschließend durch einen Arzt eine Blutprobe entnommen. Ferner durfte er die Nacht im Gewahrsam der Polizei verbringen und musste am nächsten Tag wieder entlassen werden. In welcher Beziehung die drei Personen zueinander stehen kann derzeit nicht gesagt werden, da beide Opfer der Deutschen Sprache nicht mächtig sind und für spätere Ermittlungen ein Dolmetscher hinzugezogen werden muss. Gegen den 30-Jährigen ermittelt jetzt die Polizei wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung, Widerstand  und Beleidigung.

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