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Betrugsmasche? Gewinner sollte „Gewinn“ versichern

Wolfsburg Betrugsmasche? Gewinner sollte „Gewinn“ versichern

96.000 Euro gewonnen - so kann das Jahr eigentlich gut losgehen. Dumm nur, dass Henning Rust aus Detmerode zuvor 2000 Euro für die „Versicherung“ seines angeblichen Gewinns zahlen sollte. „Für mich eine klare Betrugsmasche“, sagt der 56-Jährige und will andere warnen.

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Neue Betrugsmasche? Henning Rust sollte einen angeblichen Gewinn zunächst für 2000 Euro „versichern“.

Quelle: Photowerk (bb)

Der Brief einer „Deutsche Gewinner GmbH“ flatterte ihm zwischen den Jahren ins Haus, der Inhalt: haarsträubend. In einer „kostenlosen Weihnachtsverlosung“ habe er 96.000 Euro gewonnen - aufgrund einer „steuerbedingten Geschäftsanweisung“ könne der Betrag allerdings nicht überwiesen werden. Sicherheitsangestellte eines Werttransportunternehmens würden den Gewinn stattdessen mal eben in bar vorbeibringen, klar, dass dieser Batzen Geld auf dem Weg versichert werden muss. 1987,20 Euro sollte Henning Rust dafür überweisen.

Weil er das nicht tat, erhielt er sogar Telefonanrufe, ob er seinen Gewinn gar nicht haben wolle? „Das nervt richtig“, sagt der VW-Mitarbeiter, der fürchtet, dass andere auf die Masche reinfallen könnten: „Manche lassen sich von dem hohen Betrag bestimmt blenden.“ Darum müsse gewarnt werden.

Annegret Willenbrink von der Verbraucherzentrale winkt beim Thema schon automatisch ab: „Jeder angebliche Gewinn, für den man in finanzielle Vorleistung treten soll, gehört in den Mülleimer.“

Und wenn nun doch etwas dran ist an dem geschenkten Vermögen? Die WAZ wollte es genau wissen und bei der angegebenen Hotline nachfragen. Doch die Nummer war leider „vorübergehend nicht erreichbar“ - stets und ständig.

fra

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