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Besucher erkundeten das Hospizhaus

Tag der offenen Tür Besucher erkundeten das Hospizhaus

Sterbenskranke Menschen verbringen im Hospizhaus ihre letzten Tage und Wochen in einem angenehmen Umfeld. Wie die Einrichtung arbeitet, erfuhren Besucher beim Tag der offenen Tür.

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Großes Interesse: Viele Besucher kamen zum Tag der offenen Tür im Wolfsburger Hospizhaus. Sie wollten mehr über die dortige Arbeit mit Sterbenskranken erfahren.

Quelle: Roland Hermstein

stadtmitte. „Im Himmel treffe ich meinen Hund wieder“ steht unter dem gemalten Bild eines Kindes. „Hospiz macht Schule“ heißt die zugehörige Ausstellung, die Dritt- und Viertklässlern Themen wie Tod und Trauer näher bringt. Informationen zum Palliativ (Schmerzlindernd)-Netzwerk, zu Spenden, Finanzierung und der täglichen Arbeit erhielten Besucher beim Tag der offenen Tür am Samstag.

Geschäftsführer Lucas Weiß beantwortete viele Fragen. „Uns gibt es seit zwölf Jahren. Bei uns arbeiten 53 hauptamtliche und 160 ehrenamtliche Mitarbeiter“, erzählte er. Das Hospiz bilde selber zum Sterbebegleiter aus und brauche immer Unterstützung. Weiß weiter: „120 Stunden werden von Februar bis September am Wochenende absolviert.“

Im Hospiz gibt es 13 Einzelzimmer. Pflegedienstleiter Danny Hase zeigte die Besonderheiten der Einrichtung und eines solchen Raumes. „Viele Gäste bringen ihre eigenen Bilder mit, das macht den Raum vertrauter.“

Eine eigene Küche erfüllt alle Wünsche der Schwerstkranken. Im Durchschnitt verbringen die Menschen bis zu ihrem Tod 20 Tage im Hospiz. Die ambulante Palliativ-Pflege gibt es auch zu Hause.

Ein paar Meter neben dem Hospizhaus befindet sich die „Trostinsel“. Ein Ort für trauernde Kinder und Jugendliche. Trauerbeleiterin Dagmar Huhnholz hat mit ihren Mitarbeitern in diesem Jahr rund 60 Familien betreut. „Die Kinder haben einen Foto-Kalender 2018 kreiert. Man bekommt ihn in der Trostinsel in der Eichendorffstraße 1 gegen eine Spende.“

Von Karin Fuchs

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