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Beschlüsse für Bad, Park und Phaeno

Wolfsburg Beschlüsse für Bad, Park und Phaeno

Alle 20 anstehenden Beschlüsse wurden gestern im Rat der Stadt gefasst, 16 sogar einstimmig. Diskussionen gab es um die Neuland und das Phaeno sowie ums Baugebiet Giegeleitzstücke (Forum Autovision).

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Erstmals online: Die Ratssitzung wurde gestern im Internet übertragen. Aufzeichnen konnte man den Live-Stream aber nicht.

Quelle: Photowerk (he)

Dass die Verwaltung mit einem Bebauungsplan den Weg für neue Bürohäuser am Forum Autovision frei machen soll, ist unstrittig. PUG und Piraten fanden es aber verfrüht, bereits jetzt zu entscheiden, ob Grundstücksbesitzer dazu gezwungen werden sollten, später einen Teil ihrer Fläche zu tauschen, falls ihr Grundstück für Zufahrten gebraucht wird. Die Mehrheit war trotzdem dafür. Vier folgenlose Gegenstimmen und zwei Enthaltungen der PUG gab es außerdem bei der Sanierung der teuren Treppenhausbeleuchtung für das Rathaus.

Die gesamte CDU-Fraktion stimmte dagegen, dass der geplante Kauf der Neuland-Anteile (5,1 Prozent) der Phaeno-Stiftung zukommen soll und nicht der Neuland-Stiftung. Die Baugeschichte des Wissenschaftsmuseums biete „Konfliktpotenzial“, so Peter Kassel. Das aber sei kein Grund, die Phaeno-Stiftung nicht finanziell zu stärken, fanden die anderen Fraktionen. Hans-Joachim Throl (FDP) meinte: „Es wäre inkonsequent, wenn wir nicht erst einmal unsere Pflicht aus der Vergangenheit angingen.“ Sandra Straube (PUG) sah so außerdem „die größtmögliche Entlastung des städtischen Haushalts“.

Einstimmig war der Rat für die Planung der Grünflächen rund ums Baugebiet Goethepark. Hans-Georg Bachmann (SPD) regte an, die Fußwege in den Höfen mit einzubeziehen.

Auch die Verdoppelung der Sanierungskosten für das Hallenbad Sandkamp akzeptierten alle. Während Ingolf Viereck (SPD) dort aber „erstmal fertig werden“ will, bevor das Badeland dran ist, appellierte Thorsten Werner (CDU) dafür, die Arbeiten am Spaßbad nicht zu verschieben.

Auch Lupo Martini konnte auf die Unterstützung aller zählen - nachdem Oberbürgermeister Klaus Mohrs versichert hatte, die zusätzliche Gästetribüne werde 2014 nur im Fall des Aufstiegs der Fußballer gebaut.

amü

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