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Berufsschulen planen mit weniger Schülern

Wolfsburg Berufsschulen planen mit weniger Schülern

Seit Jahren sinkt die Zahl der Berufsschüler stetig. 2007 gab es an den drei Wolfsburger Berufsschulen noch 6137 Schüler, jetzt sind es nur noch 5801. Die Schulleitungen bleiben aber gelassen, sie hatten mit noch Schlimmerem gerechnet.

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Volle Hörsäle: Volkswagen sichert in den meisten Zweigen der Wolfsburger Berufsschulen eine stabile Nachfrage.

Quelle: Archiv

„Wir können keine Geburten veranlassen. Dass auch bei uns die Schülerzahlen irgendwann sinken, haben wir erwartet und uns darauf vorbereitet“, sagt Marianne Broska, Direktorin der BBS II. Hier werden Schüler im gewerblich-technischen Bereich unterrichtet - zum Beispiel in Metall- und Elektrotechnik, Modellbau und Informatik, aber auch Friseure, Köche, Maler und Lackierer.

Bäcker und Fleischer dagegen müssen auf Berufsschulen in Gifhorn, Helmstedt oder Braunschweig ausweichen - der Bedarf in Wolfsburg war zu gering, die Bereiche wurden schon vor Jahren gestrichen. „Aber wir haben hier einen stabilen Stand, dank des großen Partners Volkswagen“, sagt Broska.

Relativ stabil sind die Schülerzahlen noch an der BBS II (Annemarie-Tausch-Schule) mit dem Schwerpunkt Soziales. „Aber unsere Wartelisten werden kürzer“, sagt Sekretärin Manuela Bök. Deutlich rückläufig seien Nachfragen für Hauswirtschaft und Pflege sowie Ergotherapie.

Kaum Verluste gebe es im kaufmännischen Bereich, sagt Thomas Meyer, Leiter der Carl-Hahn-Schule (BBS I). „In Helmstedt brechen ganze Ausbildungszweige weg, uns geht es dagegen noch blendend“, sagt er. Damit das so bleibt, gebe es regelmäßig auch Gespräche mit der Stadt als Schulträger und den allgemeinbildenden Schulen, um den Übergang zur Berufsschule noch reibungsloser zu gestalten.

amü

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