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Stadt Wolfsburg Feuerwehrwache: Bedenken wegen der Kosten
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Feuerwehrwache: Bedenken wegen der Kosten
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22:00 13.06.2018
Berufsfeuerwehr: Im Rahmen der Reihe „Hinter den Kulissen“ machte die WAZ Fotos, die auch die beengte Situation für die Lebensretter zeigten. Jetzt ist ein Neubau geplant. Quelle: Britta Schulze
Wolfsburg

Wieder einmal war der geplante Neubau der Feuerwehrwache in der Dieselstraße Thema im Bürgerdiensteausschuss. Im Vorfeld hatten die Politiker sich bei einem Rundgang durchs Haus davon überzeugen lassen, wie notwendig ein neues Gebäude ist. Trotzdem gab’s bei der Abstimmung später drei Enthaltungen.

Kostengünstigere Möglichkeiten

Grund sind die Kosten. Sabah Enversen (SPD) meint zwar: „Wenn wir die Sicherheit erhalten wollen, müssen wir dringend etwas tun. Das Thema Finanzierung steht da an zweiter Stelle.“ Anders sehen das aber Andreas Klaffehn und Detlef Barth von der PUG sowie Olaf Niehus (Bündnis 90/Die Grünen). Niehus erläuterte: „Mich stört das Festhalten an einem Entwurf für 85 Millionen Euro. Es gibt sicher kostengünstigere Möglichkeiten.“ Er verwies auf den Bau einer neuen Wache für die Feuerwehr auf dem Volkswagengelände – das würde nur ein Fünftel kosten.

Neuplanung kostet nicht nur Zeit

Erster Stadtrat Werner Borcherding gab zu Bedenken, das Verfahren sei mittlerweile so weit fortgeschritten, dass eine Neuplanung nicht nur Zeit, sondern auch Geld kosten würde. Feuerwehrchef Manuel Stanke schlägt stattdessen vor, den gesamten Bau in zwei Abschnitte zu teilen. Demnach sollen erst einmal die Leitstelle, Personal und Fahrzeuge sowie ein Teil der Werkstätten ein neues Zuhause bekommen. Später könne man entscheiden, wie ein weiterer Gebäudeteil für die Rettungswache, den Bereich Desinfektion und weitere Werkstätten tatsächlich aussehen muss.

Baustart soll 2020 sein

Zeitplan: 2018 wird die Planung für den ersten Bauabschnitt beendet. Dann gibt’s noch mal eine Vorlage mit konkreten Kosten. 2019 soll das Baufeld freigemacht werden – zurzeit stehen dort noch die Gebäude der WAS. Der Hochbau startet voraussichtlich 2020. Wann die Wache fertig sein wird, steht noch nicht fest.

Von Andrea Müller-Kudelka

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