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Beinbruch: Foul vor Gericht

Wolfsburg Beinbruch: Foul vor Gericht

Fahrlässige Körperverletzung beim Fußball? Ein Spieler (22) des TSV Hehlingen musste sich gestern vor dem Amtsgericht verantworten.

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Beinbruch: Nach einem Foul mußte sich ein Spieler des TSV Hehlingen vor Gericht verantworten.

Quelle: Foto: Archiv

Bei der Begegnung gegen Rot-Weiß Wolfsburg soll der Spieler einen Gegenspieler so sehr gefoult haben, dass der 24-Jährige einen komplizierten Schien- und Wadenbeinbruch erlitt. Er lag sechs Wochen im Krankenhaus. Eine schlimme Verletzung, doch für eine Verurteilung reichte sie noch lange nicht aus.

Die Teams trafen am 3. Oktober 2010 beim Punktspiel in der 1. Kreisklasse aufeinander. Laut Anklage habe der 22-Jährige dem Gegenspieler gegen das Standbein getreten, ohne den Hauch einer Chance zu haben, an den Ball zu kommen.

Doch das konnte im Prozess so nicht festgestellt werden.

Es wurden eine Reihe von Zeugen gehört, darunter war auch der Schiedsrichter. Und der berichtete, dass es in einer normalen Spielsituation, in der beide Kicker zum Ball gingen, zu der Verletzung kam. Für den Angeklagten hieß das: Freispruch!

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