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Befreiung von Auschwitz: Stadt gedenkt der Opfer

Wolfsburg Befreiung von Auschwitz: Stadt gedenkt der Opfer

Am 27. Januar 1945 befreiten Truppen der Roten Armee das Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau. Auf den Tag genau 70 Jahre danach legte Oberbürgermeister Klaus Mohrs gestern Nachmittag an drei Plätzen in Wolfsburg Kränze nieder, um der Opfer nationalsozialistischer Gewaltherrschaft zu gedenken.

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Gedenken an die Opfer der NS-Herrschaft: Zum 70. Jahrestag der Befreiung von Auschwitz fanden mehrere Kranzniederlegungen statt.

Quelle: Photowerk (he)

An der Stele am Laagberg, am Mahnmal am Sara-Frenkel-Platz (Nordkopf) sowie an der Gedenkstätte der Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft in der Nordstadt legte Klaus Mohrs die Kränze nieder. Zusammen mit den anwesenden Wolfsburger Bürgern hielt er an jedem der drei Orte eine Schweigeminute ab.

In der Nordstadt gestalteten Schüler der Heinrich-Nordhoff-Gesamtschule die Gedenkfeier mit. Die Zehntklässler, die demnächst auch die Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau besuchen, hielten Reden, in denen sie unter anderem mahnten, dass sich die schrecklichen Gräueltaten niemals wiederholen dürfen. Auch in Wolfsburg gab es sie: Das NS-Regime brachte zahlreiche Zwangsarbeiter in die Stadt des KdF-Wagens. Noch heute seien die „düsteren Schatten der Vergangenheit“ spürbar, wie die Schüler anmerkten.

„Dass sich die Schüler Jahr für Jahr mit dem Thema auseinandersetzen, freut mich sehr“, so der Oberbürgermeister. „Ich glaube, dass es gerade in Wolfsburg Pflicht ist, sich damit zu beschäftigen. Auschwitz ist für uns ein Mahnmal, das uns daran erinnert, wie wichtig Toleranz ist.“

dn

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