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Stadt Wolfsburg Bauprojekt sorgt für „erheblichen Sprengstoff“
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Bauprojekt sorgt für „erheblichen Sprengstoff“
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12:00 07.09.2018
Umstrittenen: Für ein Projekt in der Nordstadt wurde der Bebauungsplan geändert, die Bewohner wehrten sich mit einer Unterschriftenaktion. Quelle: Archiv
Nordstadt

In der Sitzung des Ortsrates wurde jetzt aber mit Stimmenmehrheit der SPD die Änderung des Bebauungsplanes „Alt-Wolfsburg“ beschlossen. Damit nahm ein geplantes Wohnungsbauprojekt in Verlängerung der Straße „Am Gutshof“ eine wichtige Hürde.

Die Stuhlreihen waren am Mittwochabend bis auf den letzten Platz gefüllt, als Susanne Reinhardt und Silke Lässig vom Stadtplanungsamt sowie Stadtplanerin Frauke Schwerdt (Braunschweig) das Bauvorhaben in Sichtweite des Neuen Teiches erläuterten. In drei Gebäuden mit je sieben Vollgeschossen sollen 61 Eigentums- und Mietwohnungen entstehen. Erschließung und Zufahrt sind ausschließlich über die Straße Am Gutshof vorgesehen. Das war einer der Punkte, der zu erregten Debatten führte. Vor allem ältere Bewohner befürchten erhebliche Belästigungen in der Bauphase und durch die erhebliche Zunahme des Verkehrs.

In den PUG-Vertretern Kevin Kloth, Andrea Herweg und Jens Melsa fanden die Kritiker starke Unterstützung. „Dieser Beschluss birgt erheblichen Sprengstoff“, so Kloth. Herweg kritisierte die Zerstörung eines Gebietes, das zur Naherholung dient. Man befürworte zwar den Zuzug von Neubürgern, aber nicht um jeden Preis, so Melsa. Kritik kam auch von der CDU. Helmut Krzywdzinski bemängelte, dass man offenbar nicht in der Lage gewesen sei, eine alternative Zufahrt über die Schulenburgallee zu finden.

Für die SPD hatten Ortsbürgermeisterin Immacolata Glosemeyer und Fraktionssprecher Olde Dibbern alle Mühe, die Wogen zu glätten. Ihr wichtigstes Argument: Wolfsburg braucht Wohnraum. „Hier prallen zwar unterschiedliche Meinungen aufeinander“, so Glosemeyer, aber letztlich bat sie um Verständnis der Bürger. Darauf hofften auch Dibbern und Frank Helmut Zaddach.

Verständnis war bei den Anwesenden jedoch nicht zu erkennen. Im Gegenteil. Manfred Böhnke übergab 132 Unterschriften von Einwohnern aus der unmittelbaren Nähe der geplanten Wohnbebauung, die sich vehement gegen das Projekt aussprachen.

Von Burkhard Heuer

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