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Bauministerin: „Wir brauchen Mix im Wohnungsangebot“

Wolfsburg Bauministerin: „Wir brauchen Mix im Wohnungsangebot“

Wolfsburg. Die Bundesbauministerin Barbara Hendricks besuchte heute Wolfsburg. Nach Besichtigungen der Wohnanlage „Neue Burg“ in Detmerode und leerstehender Hochhäuser an der Dessauer Straße in Westhagen stellte sich die SPD-Politikerin am Abend den Fragen der Bürger zum Wohnungsbau.

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Besichtigung der „Neuen Burg“: Barbara Hendricks (3.v.r.) war beeindruckt von dem Neuland-Projekt.

Quelle: Roland Hermstein

„Vor zehn Jahren haben alle gedacht, Deutschland sei zu Ende gebaut. Das war ein großer Fehler“, erklärte die SPD-Politikerin beim gemeinsamen Rundgang durch die Wohnanlage „Neue Burg“, an dem auch Oberbürgermeister Klaus Mohrs, die SPD-Landtagsabgeordnete Immacolata Glosemeyer und Neuland-Geschäftsführer Hans-Dieter Brand teilnahmen. Projekte wie die „Neue Burg“, die nach einem teilweisen Abriss von Häusern nun über 92 Wohnungen verfügt, hätten Vorbildcharakter für Wolfsburg.

Wichtig ist Hendricks zufolge stets der Mix im Wohnungsangebot. „Wir brauchen für alle Einkommensgruppen bezahlbaren Wohnraum. Wichtig sei, dass in einem Quartier unterschiedliche Altersgruppen gemeinsam leben könnten. Auch das Wohnumfeld müsse stimmen, damit die Menschen dauerhaft dort bleiben wollten, betonte die Ministerin.

Mit Blick auf aktuell leerstehende Hochhäuser an der Dessauer Straße in Westhagen hätte es schon vor Jahren an „einem effektiven Leerstandsmanagement gefehlt“.Dort will die Neuland 2017 neue Wohnungen errichten.

In der Podiumsdiskussion am Abend in der Markthalle machte Barbara Hendricks deutlich, dass Wohnungsbau ein „vernünftiges Zusammenspiel von Bund, Ländern, Kommunen und Wohnungswirtschaft“ erfordere.

joe

„Den Weg weiter verfolgen“

Auf Stippvisite: Bundesbauministerin Barbara Hendricks war heute in Wolfsburg zu Gast. WAZ-Redakteur Jörn Graue sprach mit ihr über sozialen Wohnungsbau und Zukunftsaussichten.

Frau Hendricks, wie wichtig ist sozialer Wohnungsbau und warum?
Der Bedarf in diesem Bereich ist schlichtweg groß. Etwa die Hälfte aller Rentner in Deutschland hätte  eigentlich Anspruch auf eine geförderte Wohnung. Daher ist es so wichtig, dass sozialer Wohnungsbau einen größeren Anteil auf dem Markt einnimmt. Dieser Anteil sollte bei einem Drittel liegen.

Was kann Wolfsburg in dieser Richtung erwarten?
Der Bund hat die Fördermittel für sozialen Wohnungsbau verdreifacht. Die Mittel können von Wohnungsbaugesellschaften abgerufen werden. Die Stadt Wolfsburg sollte den eingeschlagenen Weg auch in der Zukunft weiter verfolgen.

Könnten Sie sich vorstellen in Wolfsburg zu wohnen, etwa in der Neuen Burg?
Wenn ich hier eine Arbeitsstelle hätte, durchaus.

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