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Stadt Wolfsburg Bastian Zimmermann verfehlt das Direktmandat
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Bastian Zimmermann verfehlt das Direktmandat
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22:42 15.10.2017
Kleine Wahlparty bei den Linken: Kandidat Bastian Zimmermann hat das Direktmandat zwar nicht gewonnen, ist aber dennoch zufrieden mit seinem Wahlergebnis. Quelle: Roland Hermstein
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Wolfsburg

Er bleibt in Wolfsburg und fährt nicht nach Hannover: Den Einzug in den niedersächsischen Landtag hat Direktkandidat Bastian Zimmermann für die Linke wie erwartet deutlich verpasst – er erhielt fünf Prozent der Erststimmen. Dass auch seine Partei nicht den Einzug in den Landtag geschafft hat, sei bedauerlich, sagte der 33-Jährige – persönlich freute er sich aber, dass die Linke in Wolfsburg im Vergleich zur vorangegangenen Landtagswahl zulegen konnte.

Wolfsburg hat gewählt. Die SPD ist der klare Gewinner der Landtagswahl, triumphierte mit 43,0 Prozent der Stimmen über die CDU, die nur auf 29,8 Prozent der Stimmen kam. Hier die Eindrücke nach der Veröffentlichung der Ergebnisse.

Mit 4,7 Prozent der Zweitstimmen verbesserte sich die Partei in Wolfsburg leicht gegenüber dem Ergebnis von 3,4 Prozent in 2013. „Ich freue mich, dass ich als Person mit meinen Inhalten überzeugen konnte“, bilanzierte Zimmermann ohne jeglichen Anflug von Trübsal. Ohne einen Platz auf der Landesliste hatte er voll auf das Direktmandat gesetzt.

Nach seiner Einschätzung hatte es kurz vor der Wahl landesweit und auch in Wolfsburg eine deutliche Zuspitzung auf die CDU und die SPD gegeben. „Womöglich haben viele nicht uns, sondern die SPD gewählt, um eine CDU-Regierung zu verhindern“, vermutet er. Zimmermann ist dennoch mit seinem Ergebnis zufrieden. „Ich habe in vielen Wahlbezirken mehr Stimmen als die Partei bekommen.“

Zufrieden zeigte sich auch Linken-Bundestagsabgeordnete Pia Zimmermann: „Wir haben uns super gesteigert und einen super Wahlkampf hingelegt.“ Jetzt komme es vor Ort darauf an, im Stadtrat Akzente zu setzen. Für den 18-jährigen Joel Peesel war es der erste Wahlkampf mit den Wolfsburger Linken: „Supergut, dass Bastian so viele Stimmen geholt hat.“

Von Jörn Graue

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