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Bankdaten ausgespäht: 37 Opfer in Hehlingen

Wolfsburg-Hehlingen Bankdaten ausgespäht: 37 Opfer in Hehlingen

Hehlingen. Schon wieder haben Kriminelle die Kartendaten von Wolfsburger Bankkunden ausgespäht. Diesmal in der Sparkasse in Hehlingen. Die Täter erleichterten mindestens 37 Opfer um 13.000 Euro. Es ist der zweite Skimming-Fall in Wolfsburg, der innerhalb weniger Wochen bekannt wird – die Polizei warnt!

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Erst Heiligendorf, jetzt Hehlingen: Kriminelle spähten Kunden von Sparkasse und Volkswagen-Bank aus. Sie erbeuteten 13.000 Euro.

Quelle: WAZ

Beim Skimming montieren die Täter täuschend echt aussehende Kartenleser an den Türöffnungsvorrichtungen von Banken oder gleich direkt auf den Geldautomaten. Mit Mini-Kameras filmen sie, wenn Bankkunden ihre Geheimzahl eingeben. Aus den so gewonnenen Daten werden Kartenkopien erstellt, mit denen Geld abgehoben werden kann.

In den vorliegenden Fällen montierten die Kriminellen offenbar bereits in der Nacht auf den 20. Juli ihre Geräte in der Sparkasse Hehlingen. Doch erst jetzt hoben sie das Geld in Guatemala (Südamerika) ab. Betroffen sind Kunden der Sparkasse und der Volkswagen-Bank.

Das 3. Fachkommissariat der Wolfsburger Polizei ermittelt. Es könnte sein, dass noch mehr Kunden betroffen sind. Polizeiberater Horst-Peter Ewert warnt eindringlich vor manipulierten Geldautomaten und Türöffnern. Sein Tipp: Bei der Eingabe der Geheimzahl immer das Tastenfeld mit einer Hand abdecken. „Geben sie ihre PIN-Nummer niemals an einem Kartenleser zur Türöffnung ein, denn kein Geldinstitut verlangt dies für den Zugang“, betont Ewert.

Vor zwei Wochen hatte die Polizei zwei Männer (31/20) erwischt, die durch Ausspähen von Daten 138.000 Euro erbeutet haben sollen (WAZ berichtete). Tatort war in diesem Fall die Sparkasse in Heiligendorf.

  • Betroffene können ihre EC-Karte über die zentrale Rufnummer 116116 sperren lassen und sollten Anzeige erstatten. Informationen gibt es bei der Polizei-Beratungsstelle unter Tel. 05361/4646107.

rpf

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