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Bald neuer Betreiber für die Soccerhalle?

Nordstadt Bald neuer Betreiber für die Soccerhalle?

Schon lange ist es still geworden um den geschlossenen Soccerpark in der Nordstadt (Kreuzheide). Doch es gibt einen Kaufinteressenten für das Gelände.

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Das Gelände liegt brach: Der Insolvenzverwalter verhandelt mit einem Kaufinteressenten für den Soccerpark.

Quelle: Matthias Leitzke

Wolfsburg. Der Betrieb in der ehemaligen Tennishalle an der Franz-Marc-Straße ist schon seit längerem eingestellt, telefonisch ist niemand mehr zu erreichen, die Außenanlagen verwildern und aktuell ist ein Insolvenzverfahren eröffnet worden. Der Hannoveraner Insolvenzverwalter Christian Hausherr teilt auf WAZ-Nachfrage mit, dass der Geschäftsbetrieb von ihm auch nicht wieder aufgenommen werden wird. „Ich verhandele derzeit mit einem Kaufinteressenten, der sich aber öffentlich noch nicht äußern möchte“, so Hausherr.

Zum Hintergrund: Betreiber Michael Böttcher hatte die ehemalige Tennishalle 2004 zu Wolfsburgs erstem Soccerpark umgestaltet, mit vier Courts, Sportsbar, Fußball-Schule, Torwart-Training und Liga-Spielbetrieb. Der Betrieb in der 2300 Quadratmeter großen Halle lief gut, die Nachfrage war groß. Mit der Soccafive-Arena im Allerpark eröffnete 2007 ein großer Konkurrent, der Soccerpark in Kreuzheide kämpfte um jeden Kunden und 2013 drohte zum ersten Mal die Zwangsversteigerung. Beim Versteigerungstermin im Juni 2013 wurde kein Angebot abgegeben, die Volksbank als Gläubigerin kündigte jedoch an, man führe Gespräche mit potenziellen Interessenten. Zu diesem Zeitpunkt wurde der Spielbetrieb in der Halle noch fortgesetzt. Auch Anfang 2015 rollten noch die Bälle in der Nordstadt. Die PUG machte vor zwei Jahren darauf aufmerksam, dass unter dem Gebäude vermutlich Altmüll aus den 70er Jahren vergraben wurde. Sollte die Halle verschwinden, sei ein Wohnungsbau dort nicht ohne weiteres möglich.

Immacolata Glosemeyer (SPD), Ortsbürgermeisterin der Nordstadt, hat ebenfalls davon gehört, dass es einen Kauf-Interessenten für das Areal neben dem VfR Eintracht geben soll, der dort wieder ein Sportangebot präsentieren möchte. „Das würde ich begrüßen und wünsche mir einen guten Nachbarn für den VfR“, so Glosemeyer.

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