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Bahnstreik: Abends fielen Züge aus

Wolfsburg Bahnstreik: Abends fielen Züge aus

Der Streik der Lokführer hatte gestern Abend auch auf Wolfsburg Auswirkungen. Vor allem im Regionalverkehr fielen nach 21 Uhr die Züge aus.

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Streik bei der Bahn: Der letzte Zug, der nach Hannover fuhr, war ein ICE um 20.56 Uhr. Für Reisende im Regionalverkehr hingegen gab es nach 21 Uhr Probleme durch Zugausfälle.

Quelle: Vogelsang

Der letzte Zug in Richtung Gifhorn fuhr um 20.14 Uhr; wer nach Hannover wollte, musste den ICE um 20.56 Uhr nehmen – danach ging in diese Richtung nichts mehr. Allerdings war die Bahn kulant:  Reisende mit einem Nahverkehrsticket durften wegen der ausfallenden RE-Züge ohne Aufpreis den ICE benutzen. Fahrgäste, die nach 21 Uhr  nicht mehr nach Braunschweig kamen, durften Taxis nutzen.

Auch nach Berlin fuhren nicht alle ICEs: So fiel der Zug um 23.05 Uhr aus. Frühere Züge hingegen fuhren noch über Wolfsburg weiter nach Berlin, weil man die Reisegäste nicht irgendwo auf  einem Bahnhof entlang der Strecke absetzen oder gar bis zum Streikende um 6 Uhr im Zug sitzen lassen wollte. Wobei viele Züge nach den Streik-Ankündigungen sowieso fast leer waren. Bei den Fernzügen, die fuhren, wechselten zwischendurch zum Teil die Lokführer – einige streikten strikt ab 21 Uhr, so dass nicht streikende Kollegen einsprangen.

Davon war auch Brunhilde Keiser betroffen. „In Frankfurt mussten wir warten, weil die Bahn den Lokführer wechseln musste“, berichtete die Geschäftsfrau, als sie in Wolfsburg ausstieg. „Da habe ich Glück gehabt, dass ich es noch nach Wolfsburg geschafft habe“.

Probleme werden Zugreisende vermutlich auch heute Morgen haben. Da der Streik bis 6 Uhr angesetzt war, dürfte sich der Zugverkehr erst am Vormittag wieder normalisieren – wobei an den nächsten Tagen mit weiteren Streikmaßnahmen zu rechnen ist.

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