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Stadt Wolfsburg Badelatschen-Spuren im Schnee überführen Täter
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Badelatschen-Spuren im Schnee überführen Täter
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00:18 12.01.2019
Hier wurde der Fall verhandelt: Amtsgericht Wolfsburg. Quelle: Sebastian Bisch
Wolfsburg

Folgende Vorwürfe wurden ihm zur Last gelegt: Nach einem Einbruch in eine Autowaschanlage in der Alessandro-Volta-Straße (Beute: 100 Euro Wechselgeld) soll er in die Shisha-Bar „Escobar“ eingebrochen sein. Die Höhe der Beute blieb unbekannt, der Sachschaden war allerdings immens – er ging in die Tausende. Der Tatzeitraum lag zwischen 19 Uhr abends und 5 Uhr morgens

Im Anschluss soll er eine Schlägerei im Saunaclub angezettelt haben. Sein Streifzug endete erst mit einer Schlägerei in der Altdeutschen Bierstube mit seiner Festnahme.

Der Angeklagte soll unter einer ärztlich diagnostizierten Psychose leiden. Dies wurde im Urteil des Amtsgerichts auch entsprechend strafmildernd berücksichtigt. Auf die aus der Psychose resultierenden Erinnerungslücken berief sich der Angeklagte in seiner Aussage vor dem Amtsgericht Wolfsburg auch fortwährend.

Erinnerungslücken bei Täter und Opfer

Erinnerungslücken ähnlichen Ausmaßes, allerdings infolge übermäßigen Alkoholkonsums – zeigten sich auch bei Zeugen: Ein in der Tatnacht durchgeführter Alkohol-Atemtest beim Opfer der Schlägerei im Saunaclub ergab 2,4 Promille. Das Opfer der zweiten Schlägerei erschien trotz Vorladung nicht zur Verhandlung, so dass das Verfahren in diesen beiden Anklagepunkten eingestellt wurde.

Zur Aufklärung des Einbruchs in die Autowaschanlage und die Shisha-Bar konnten Aufzeichnungen einer Überwachungskamera sowie Täterbeschreibungen beitragen. Da der Täter trotz Schnee in der besagten Märznacht Badelatschen getragen hat, „was ja auch nicht ganz normal ist“, wie die Richterin es vorsichtig formulierte, konnte der Täter mithilfe von Schuhabdruckspuren überführt werden.

Von der Redaktion

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