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Badeland bricht alle Rekorde und investiert zehn Millionen

Wolfsburg Badeland bricht alle Rekorde und investiert zehn Millionen

Das Badeland wird im Februar zwölf Jahre alt, brach zuletzt alle Rekorde - und will sich in den nächsten Jahren mit millionenschweren Investitionen zukunftssicher aufstellen. Los geht es schon dieses Jahr mit der Erneuerung beider Rutschen für 627.000 Euro.

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Freude übers Badeland: Thomas Muth, Wolfgang Debus, Timo Kaupert und Thorsten Krier (v.l.).

Quelle: Sebastian Bisch / Boris Baschin

„2014 beginnt eine neue Ära im Badeland“, sagte Stadtrat Thomas Muth gestern, das Spaßbad soll in den nächsten zwei Jahren eine hohe Attraktivitätssteigerung erfahren. Nach der Rutschen-Sanierung sind der Neubau eines „Wellnesshauses“ für qualitativ anspruchsvolle Anwendungen und hochwertige Gastronomie, ein neues Vereinsbecken und ein Solebecken geplant.

Dazu kommen Verbesserungen im Umkleidebereich und die stete Suche nach neuen Attraktionen - den von ihm vorgeschlagenen „Tauchturm“ werde es wegen eines „Missverständnisses“ mit der Politik aber nicht geben, so Muth. Dennoch sollen in den nächsten Jahren „zehn Millionen Euro plus x“ investiert werden.

Geschäftsbereichsleiter Timo Kaupert zeigte sich „froh, dass wir nach zwölf Jahren im Eventbereich weiter so erfolgreich und konkurrenzfähig sind.“ Projektleiter Wolfgang Debus vom Betreiber GMF hält das Badeland für eine „einmalige Erfolgsgeschichte“. Nicht zuletzt auch ein Verdienst aller Mitarbeiter, wie Betriebsleiter Thorsten Krier betonte.

Der 12. Geburtstag des Badelands wird am Sonntag, 2. Februar, von 12 bis 18 Uhr gefeiert - mit Spielstationen, Wettbewerben und der „ersten Europameisterschaft im Badewannenrennen“.

Zahlen & Fakten

Seit der Eröffnung des Badelandes vor zwölf Jahren besuchten über 8,8, Millionen Badegäste die Einrichtung.

Im Jahr 2013 erzielte das Badeland mit 789.000 Besuchern sein bisheriges Rekordergebnis – ausgelegt worden war es ursprünglich für 560.000 Besucher.

Im letzten Jahr nutzten über 110.000 Saunagänger das Angebot im Badeland.

Ebenfalls 2013 bedeuteten 139.498 Kunden aus Schulen und Vereinen einen Rekord und eine Steigerung um 50 Prozent zum Jahr 2003.

Ende der Doppelspitze: Bäderleiter Hilbig versetzt

Die Stadt hat den bisherigen Bäderleiter Bernd-Michael Hilbig (kl. Bild) aus der Betriebsleitung des Badelandes abgezogen. Sportdezernent Thomas Muth begründete dies gestern mit einer „klaren Trennung der Verantwortlichkeiten“.

Jahrelang hatten die GMF (Badeland-Betreiber) mit Thorsten Krier und die Stadt (Badeland-Besitzer) mit Bernd-Michael Hilbig eine Doppelspitze im Spaßbad installiert – die soll es nicht mehr geben. Die Stadt werde sich auf ihre Eigentümerrolle zurückziehen, sagt Muth: „Für einen zweiten Betriebsleiter gibt es keine Erfordernis mehr.“

Auch Geschäftsbereichsleiter Timo Kaupert begründete die Entscheidung mit konzeptionellen Überlegungen „völlig unabhängig von Personalien“.

Viele Jahre lang war Hilbig der breiten Öffentlichkeit als Badeland-Chef und Leiter der städtischen Bäder bekannt. Nun hat die Stadt ihn aus dieser Rolle komplett abgezogen, Muth: „Herr Hilbig ist als Beamter anderweitig in der Verwaltung untergebracht worden.“

fra

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