Menü
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung| Ihre Zeitung aus Wolfsburg Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung| Ihre Zeitung aus Wolfsburg
Anmelden
Stadt Wolfsburg Badeland-Rutsche wird von Fachfirma geprüft!
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Badeland-Rutsche wird von Fachfirma geprüft!
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
13:03 24.07.2015
Badeland: Nicht nur Dennis Priegnitz (r.), sondern auch andere Wolfsburger sind in den neuen Rutschen gestürzt. Die Trichterrutsche bleibt gesperrt (kl. Bild.). Quelle: Bisch (2) / Hensel (1)
Anzeige

Stadt und Sportausschuss gaben gestern gegenüber der WAZ zu: Es gibt weitere Beschwerden von Badelandbesuchern über die neuen Highspeed-Röhren. Die so genannte Trichterröhre wird jetzt untersucht, sie bleibt gesperrt. Die „Black Hole“ hingegen wurde gestern wieder freigegeben: „ungefährlich“.

Zur Erinnerung: Am Dienstag stürzte der Wendschotter Dennis Priegnitz in der Trichterrutsche und verlor dabei einen Schneidezahn. Gestern meldete sich einer der erfahrensten Badeland-Rutscher bei der WAZ: Edgar Mecke (74). „Ich würde mich fast schon als Rutsch-Profi bezeichnen. Aber auch ich bin in der neuen Rutsche gegen die Wand geprallt und habe mir eine Rippen- und Fußprellung zugezogen.“

Das sind keine Einzelfälle: „Es hat Beschwerden gegeben“, sagt Werner Reimer, Vorsitzender des Sportausschusses. Die Stadt habe das Badeland-Personal daraufhin aufgefordert, Besucher „noch eindringlicher“ auf die Sicherheitsregeln an den Rutschen hinzuweisen.

Denn: Die neuen Rutschen sind deutlich schneller als die vorherigen Modelle. Das gelte schon für die sanierte Bodyrutsche (Black Hole): „Allerdings gab es keine dramatische Zunahme von Unfällen oder Verletzungen“, sagt Stadtsprecherin Elke Wichmann. Noch heftiger ist jedoch die Trichterrutsche: „Sie ist eine schwierige Rutsche“, so Wichmann. Vor allem für Erstrutscher, die die Hinweisschilder nicht lesen. Die Stadt berate zurzeit mit dem Erbauer, wie man die Rutsche sicherer machen könne. So lange bleibt sie gesperrt.

bis

WAZ-Talk: „Würde wieder rutschen“

NACHGEFRAGT bei Timo Kaupert,  Leiter Geschäftsbereich Sport

WAZ: Haben Sie die Trichterrutsche selbst ausprobiert?
Kaupert: Ja selbstverständlich. Ich habe die Trichterrutsche sogar mehrmals ausprobiert. Ohne irgendwelche Blessuren und mit wirklich viel Spaß. Auch meinen Töchtern habe ich das Rutschen erlaubt. Sie sind in beiden Rutschen mehrfach gerutscht und hatten großen Spaß daran. Auch hier ohne jede Blessur. Übrigens würden wir alle drei jederzeit wieder rutschen.

WAZ: Ist die Trichterrutsche aus Ihrer Sicht gefährlicher, weil schneller als die anderen Badelandrutschen?
Kaupert: Man muss sich einfach darüber im Klaren sein, dass es in einer solchen Rutsche nicht ohne eine gewisse Geschwindigkeit geht. Und damit verbunden auch eine Unfallgefahr nicht auszuschließen ist. Gefährlich ist aus meiner Sicht, wenn jemand die Rutsche benutzt und sie unterschätzt bzw. schon vorher ängstlich ist. Ich persönlich glaube, dass Angstreaktionen wie der Versuch abzubremsen oder das Absteigen vom Ring etc. eher das Problem sind als eine vermeintlich bauliche Gefahr. Weil sie deutlich schneller ist als die „alte“ Ringrutsche, hat sie auch einen anderen Schwierigkeitsgrad.

bis

Ein Nachbar als Lebensretter: Dirk Wienstroer (54) aus der Nordstadt sorgte gemeinsam mit VWI-Kundenbetreuer Jan Duda dafür, dass ein Nachbar (70) gerettet wurde. Der Senior hatte eine Woche lang hilflos in seiner Wohnung gelegen.

18.12.2014

Der neugeborene Sohn Luca-Elias von Benjamin Klose (30) hat einen Herzfehler, deshalb mussten Vater und Sohn jetzt einige Tage in der Kinderklinik des Wolfsburger Klinikums verbringen. Mit der medizinischen Versorgung war Klose zufrieden, nicht jedoch mit den hygienischen Zuständen in der Kinderklinik.

18.12.2014

Vier hochwertige Fahrräder haben Diebe aus einem Keller eines Mehrfamilienhauses in der Rabenbergstraße in der Nacht zum Mittwoch entwendet.

18.12.2014
Anzeige