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Badegäste sauer: Mediterran-Becken ist zu kalt

Wolfsburg Badegäste sauer: Mediterran-Becken ist zu kalt

Eigentlich soll das Wasser im mediterranen Becken des Badelandes 32 Grad warm sein, doch seit Wochen liegt die Temperatur wohl deutlich darunter. „Es ist so kalt, dass man den Aufenthalt im Becken nicht genießen kann“, sagt Besucherin Gabriele Pavulinus. Sie habe sich deswegen eine schwere Erkältung geholt.

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Das Außenbecken im Badeland: Badegäste beschweren sich über zu niedrige Temperaturen.

Quelle: Manfred Hensel

Einige Badegäste hätten sogar Blasenentzündungen bekommen, behauptet Pavulinus. Die Wolfsburgerin geht jeden Morgen zum Schwimmen ins Badeland – um etwas für ihre Gesundheit zu tun. Doch seit Anfang Februar mache das ihr und vielen anderen Senioren, die morgens zum Schwimmen kommen, keinen Spaß mehr. Denn im mediterranen Becken sei es empfindlich kühl. „Im Außenbecken ist es so kalt, dass man es nicht nutzen kann“, ärgert sich Gabriele Pavulinus. Sie sprach Mitarbeiter auf das Problem an, doch nichts passierte. „Wir fragen uns, ob es sich hier um ein technisches Problem handelt. Oder sind es die Anweisungen der Geschäftsführung zu Sparmaßnahmen auf dem Rücken der Kunden?“

Nein, es sei kein technisches Problem und kein Kostenproblem, widerspricht die Stadt. Die Technik sei so gewählt, dass „nicht unnötig viel Energie verbraucht wird“, erklärt Stadtsprecherin Elke Wichmann. Das Badeland gehe sehr offen mit der Problematik um und weise auf Infotafeln auf mögliche Schwankungen der Temperatur durch äußere Einflüsse hin. Die niedrigeren Temperaturen seien nicht neu im Badeland und es komme immer wieder vor. Denn: Das Mediterran-Becken hat einen Verbindungskanal nach Außen. Deshalb seien äußere Einflüsse wie kaltes Wetter und Wind schuld. „Da sind in einem Becken mit Außenbezug Temperaturschwankungen von teilweise ein bis zwei Grad unvermeidbar“, erklärt Elke Wichmann und betont: „Das Becken hatte in den vergangenen Wochen an keinem Tag eine Temperatur unter 30 Grad.“

syt

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