Menü
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung| Ihre Zeitung aus Wolfsburg Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung| Ihre Zeitung aus Wolfsburg
Anmelden
Stadt Wolfsburg Bad im St.-Elisabeth-Heim: Das Aus kam nach 24 Jahren!
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Bad im St.-Elisabeth-Heim: Das Aus kam nach 24 Jahren!
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:16 23.12.2013
Trauriges Weihnachtsfest: Bewegungsbad-Pächterin Antje Raschka (kl. Foto) schloss am Freitag für immer die Tür. Patienten wie Corda Marwede (re.) sind erschüttert. Quelle: Photowerk (rpf)
Anzeige

Die Physiotherapeutin beendete den Betrieb, die Diakonie hatte den Pachtvertrag nicht verlängert. Hunderte Patienten stehen vor dem Nichts - viele vergossen bittere Tränen.

Die Diakonie hatte das St.-Elisabeth-Heim im Mai von der Caritas übernommen. Damals wurde bereits angekündigt, dass man das Haus A innerhalb von zwei Jahren abreißen wolle und ein Neubau entstehen soll. Doch für Raschka und ihre sieben Mitarbeiterinnen war am Freitag, ein Jahr früher als man geplant habe, Schluss. Der Grund: Unter anderem fehle eine Brandschutztür, der Einbau der Tür sei nicht rentabel.

Für die Physiotherapeutin ging nach 24 Jahren die Zeit im Bewegungsbad mit einem großen Kloß im Hals zu Ende: „Bitter ist gar kein Ausdruck!“, betonte Raschka. Sie habe gehofft, dass die Diakonie von sich aus nochmals das Gespräch suche, doch letztlich habe sie selbst die Schlüsselübergabe für Montag anberaumen müssen. „Dennoch gehe ich mit einem weinenden und einem lachenden Auge.“ Antje Raschka baute ihr Haus in Osloß aus und eröffnet dort am 6. Januar ihre Praxis - allerdings ohne Bewegungsbad. Auch ihre sieben Mitarbeiterinnen haben sich inzwischen andere Jobs gesucht. „Das wird für uns alle ein Neubeginn“, so Raschka.

Die Stammpatienten des Bewegungsbades reagierten enttäuscht. „Ich finde es unmöglich, dass das Bad ein Jahr vor Abriss des Hauses geschlossen wird“, sagte Johanna Boek, die mehr als zehn Jahre das Bad nutzte. Auch Corda Marwede ist sauer. Die Wolfsburgerin ist Heilpraktikerin. Sie kam nicht nur als Patientin, sondern kooperierte mit Raschka: „Das war eine positive Zusammenarbeit.“

rpf

Die Stadtwerke-Affäre sorgte am Freitag für erhitzte Gemüter im Aufsichtsrat des Unternehmens. Das Gremium traf sich zu einer außerordentlichen Sitzung, es ging um die Frage, ob der Auflösungsvertrag von Ex-Stadtwerke-Chef Markus Karp sittenwidrig und ungültig ist.

23.12.2013

In drei Tagen ist Heiligabend. Wer noch keinen Weihnachtsbaum hat, sollte sich beeilen - die Auswahl ist nicht mehr überall riesengroß. Seit einer Woche steigen die Verkaufszahlen.

23.12.2013

Es ist geschafft: Neun Männer und eine Frau der Berufsfeuerwehr legten am Freitag ihre Taucherprüfung ab. Zuerst kam das Schriftliche, dann folgte der praktische Teil im Badeland.

20.12.2013
Anzeige