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Autonomes Fahren bald in Wolfsburg

Ab jetzt wird investiert Autonomes Fahren bald in Wolfsburg

Das Projekt des Autonomen Fahrens auch in Wolfsburg schreitet voran. Das Land Niedersachsen hat am Mittwoch den entscheidenden Schritt getan, um ab sofort in die entsprechende Technik investieren zu können.

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Die Hände nicht am Lenkrad: Eine Teststrecke für autonomes Fahren soll auch in Wolfsburg eingerichtet werden.

Quelle: dpa-tmn

Wolfsburg/Hannover. Wolfsburger sollten sich nicht wundern, wenn sie demnächst Autofahrer sehen, die am Steuer sitzen, ihre Hände aber eben nicht am Lenkrad haben. Wolfsburg soll Teil einer 280 Kilometer langen Teststrecke für autonomes Fahren werden (WAZ berichtete). Am Mittwoch erfolgte dafür ein zentraler Schritt, so dass das Land Niedersachsen jetzt in die entsprechende Technik investieren kann.

Mit der Übergabe des Förderbescheides an das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) könnten die Investitionen beginnen, teilte das niedersächsische Wissenschaftsministerium am Mittwoch in Hannover mit. Die Kosten für das Projekt, über vier Millionen Euro, teilen sich das DLR und das Land. Nötig seien Kommunikations- und Erfassungstechnik, um den Test und die Absicherung selbstfahrender Autos im realen Verkehr zu ermöglichen. Geld fließt auch in Software und Karten sowie eine virtuelle Simulation des Testfeldes.

Zukunftstechnik von morgen

Oberbürgermeister Klaus Mohrs (SPD) sieht dem Versuch mit Freude entgegen. „Das autonome Fahren ist Zukunftstechnik für die Mobilität von morgen“, sagte er der WAZ. Die Stadt Wolfsburg habe sich mit der Initiative #WolfsburgDigital gemeinsam mit Volkswagen zum Ziel gesetzt, Vorreiter im Bereich der Digitalisierung und innovativer Mobilität zu sein.“ Das passe gut zusammen: „Ich begrüße es daher ausdrücklich, dass die Erprobung dieser Technik hier in der Mobilitätsregion rund um Wolfsburg stattfindet.“

Projekt auf 280 Kilometern

Auf rund 280 Kilometern sollen zwischen Hannover, Wolfsburg, Braunschweig und Salzgitter automatisiertes Fahren und die Vernetzung von Autos erprobt werden. Start der Pilotphase ist 2018. Noch in diesem Jahr soll beginnend auf der A 39 die Technik aufgebaut werden. An dem Projekt beteiligen sich auch Volkswagen, Continental und der ADAC. Wirtschaftsminister Olaf Lies (SPD) sprach schon im Vorfeld von einem „befahrbaren Labor“, es werde zur Sicherheit aber immer ein Fahrer an Bord sein. Auch das Land Bremen solle sich um eine Teststrecke für autonomes Fahren bemühen.

Von Kevin Nobs

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